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CaniCross

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CaniCross, was ist das eigentlich?

Beim CaniCross handelt es sich um eine Hundesportart, bei der der Hundehalter einen Geländelauf absolviert, während er durch eine flexible Leine mit seinem Hund verbunden ist.

Die Dehnbarkeit der Leine schützt sowohl den Hund als auch den Sportler und wird durch einen integrierten Ruckdämpfer gewährleistet.

Zudem verfügen alle für CaniCross zugelassene Leinen über einen sogenannten „Panic-Snap“. Dabei handelt es sich um einen Haken, mit dem man im Notfall dazu in der Lage ist, die Verbindung zum Hund zu trennen.

Für die größtmögliche Bewegungsfreiheit und einen natürlichen Bewegungsablauf bekommen die Hunde beim CaniCross ein spezielles Geschirr angelegt.

Diese sind vergleichbar mit den Geschirren, welche bei Schlittenhunden verwendet werden und sind so konzipiert, dass sie die Lungen nicht belasten.

CaniCross gibt es schon seit über 30 Jahren. Die Sportart hat sich aus dem Skijöring entwickelt – einer Hundesportart, bei der der Sportler sich auf Skiern stehend von seinem Hund ziehen lässt.

Erste Turniere wurden bereits in den 80er Jahren in Frankreich veranstaltet, wo das CaniCross auch ursprünglich herkommt. Heutzutage finden sich in ganz Europa Hundehalter, die ihr Hobby privat ausüben oder mit ihren Vierbeinern an CaniCross-Wettkämpfen teilnehmen.

Die Vorteile von CaniCross

  • Gemeinsame Aktivitäten stärken die Bindung zwischen dir und deinem Hund
  • CaniCross hält dich und deinen Hund fit – oder bringt euch in Form
  • Körperliche Auslastung für deinen Hund
  • CaniCross lässt sich nahezu überall ausüben
  • Kostengünstig im Vergleich zu anderen Hundesportarten
  • Abwechslungsreich
  • Mit regelmäßigem Training kannst du deinen Hund selbstbewusster machen 

Ist mein Hund fürs CaniCross geeignet?

Im Bereich der Hundesportarten ist CaniCross ein Breitensport, der sich für nahezu alle Hunde eignet.

Insbesondere energiegelade, aktive Hunde haben Spaß an dieser actiongeladenen Outdooraktivität.  Die Größe  spielt dabei keine große Rolle.

So lassen sich nicht nur Huskies, Alaskan Malamutes oder andere Zughunderassen, sondern auch Rhodesian-Ridgebacks, Terrier oder andere Vierbeiner fürs CaniCross begeistern.

Wichtig ist, dass das Gewicht von dir und deinem Hund in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht.

Kann jeder Hund CaniCross lernen?

Mit dem entsprechenden Training lässt sich jeder Hund so trainieren, dass er zu einem verlässlichen Begleiter bei gemeinsamen Trainingseinheiten wird.

Wichtig ist, dass der Hund sich während des Laufes nicht ablenken lässt, sondern sich aufs Laufen und die vor ihm liegende Strecke konzentriert.

Die Kommandos sind leicht. Wichtig sind die Richtungsangaben – „rechts“, „links“ und „weiter“ – sowie ein Stoppsignal für den Notfall oder das Trainingsende.

Wichtig ist, dass dein Vierbeiner voraus rennt und sich nicht von dem ungewohnten Zug verunsichern lässt. Für viele Hunde ist es zunächst etwas irritierend, trotz des Widerstandes weiterzulaufen.

Voraussetzungen fürs CaniCross 

Um das Risiko gesundheitlicher Schäden bei deinem Hund so gering wie möglich zu halten, sollte dein Hund folgende Grundvoraussetzungen erfüllen, bevor du mit dem Training beginnst.

  1. Dein Hund sollte mindestens 12 Monate alt sein. Bei Hunden größerer Rassen beträgt das Mindestalter 18 Monate.
  2. Dein Hund ist gesund und wurde vor Beginn des Trainings von einem Tierarzt entsprechend durchgecheckt.
  3. Dein Hund sollte mindestens 18 kg oder mehr wiegen.

Der Einstieg in das CaniCross

Wie wir Menschen müssen auch Hunde sich an die ungewohnte Belastung gewöhnen. Um deinen Hund richtig auf das CaniCross vorzubereiten und ihn nicht zu überfordern, solltest du das Training langsam angehen.

Für einen optimalen Einstieg empfehlen wir dir die Teilnahme an einem CaniCross-Kurs. Diese werden von Hundesportvereinen bundesweit angeboten und bieten Interessierten die Möglichkeit, sich über geeignetes Zubehör, sowie Trainingsmethoden zu informieren.

Beispiele für das CaniCross Training

Um beim CaniCross eine gute Figur zu machen, benötigt dein Hund Ausdauer, Geschwindigkeit und ausreichend Kraft.

Nur wenn dein Vierbeiner in allen drei Bereichen fit ist, kannst du mit ihm größere Runden drehen, ohne dir Sorgen um die Gesundheit deines Lieblings machen zu müssen.

Wir verraten dir, wie du vorgehen kannst, um deinen Hund in allen drei Bereichen zu trainieren.

Ausdauertraining

Insbesondere bei längeren Strecken und/oder in anspruchsvollem Gelände benötigt dein Hund ausreichend Ausdauer, weshalb ein Konditionstraining für Hunde empfehlenswert ist.

Nur so kann dein Vierbeiner das CaniCross-Training ohne gesundheitliche Konsequenzen absolvieren.

  • Je nach Trainingsstand deines Hundes solltest du mit kurzen Strecken anfangen.  Bleib für ungefähr 4 Wochen bei diesem Pensum (bei regelmäßigen Trainingseinheiten)
  • Nach 4 Wochen kannst du die Streckenlänge langsam steigern 
  • Beginne damit, deinen Hund an das Geschirr und den Zug zu gewöhnen
  • Fang damit an, ihm die für das CaniCross wichtigen Kommandos beizubringen (z.B. „Los“, „Links“, „Rechts“, „Stop“)
  • Verkürze die Ruhepausen oder lasse diese bei kürzeren Runden komplett wegfallen
  • Lege hin und wieder einen kurzen Zwischensprint ein.

Ziel des Ausdauertrainings: Dein Hund soll lernen, weitere Strecken ohne große Pausen zu absolvieren.

Achtung: Dein Hund gibt den Umfang des Trainings vor. Überfordere deinen Hund nicht und achte insbesondere zu Beginn des Trainings darauf, ausreichende Pausen zu machen!

Geschwindigkeitstraining

In den ersten Trainingswochen solltest du eher langsamer laufen. Nach einigen Wochen kannst du die Geschwindigkeit erhöhen. Die meisten Hunde fangen von ganz allein damit an, die Geschwindigkeit während des Trainings zu steigern, da sie über mehr Kraft und Ausdauer verfügen.

  • Bei kurzen Runden sollte die Durchschnittsgeschwindigkeit möglichst hoch sein.
  • Bei längeren Strecken empfiehlt es sich, die Durchschnittsgeschwindigkeit niedriger zu halten.

Ziel des Geschwindigkeitstrainings: Um beim CaniCross möglichst gute Rundenzeiten zu laufen oder sogar bei Wettkämpfen vorne mitlaufen zu können, ist eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit von Vorteil.

Tipp: Mit einer Tracking-App erhälst du nach dem CaniCross Auskunft über eure Durchschnittsgeschwindigkeit. So kannst du Trainingsfortschritte feststellen und/oder eure Rundenzeiten messen.

Krafttraining

Auch wenn der Faktor Kraft insbesondere beim Bikejöring zum Tragen kommt, benötigt dein Hund auch beim CaniCross ausreichend Kraft, um den nötigen Zug aufzubauen und auch hüglige Strecken zu meistern.

  • Vor dem Krafttraining musst du deinen Hund immer aufwärmen. Hierzu empfiehlt sich ein kleiner Spaziergang und ein anschließendes Joggen an der lockeren Leine.
  • Gib deinem Hund nach dem CaniCross-Training die Möglichkeit, sich wieder zu entspannen. Hierzu genügt ein langsames Auslaufen.
  • Lasse dich während des CaniCross Trainings immer wieder leicht(!) zurückfallen, so dass dein Hund kurzzeitig mehr Zug aufbauen muss.

Ziel des Krafttrainings: Um ausreichend Zug aufbauen zu können, benötigt dein Hund beim CaniCross Kraft.

Wichtig: Lass deinen Hund nach dem Krafttraining für mindestens einen Tag regenerieren und führe das Krafttraining höchstens 2-3-mal wöchentlich aus.

Daran solltest du beim CaniCross denken

  • Achtung Hitzschlag: Bei hohen Temperaturen kann Sport für Hunde genauso gefährlich sein wie für Menschen. Schlimmstenfalls droht ein Kreislaufkollaps oder ein potenziell tödlicher Hitzschlag. Temperaturen über 15 Grad sind für das Training ungeeignet. Im Sommer eignen sich die frühen Morgen- oder die Abendstunden für das CaniCross-Training.
  • Warm-up: Sorge dafür, dass sowohl du als auch dein Hund ausreichend aufgewärmt seid, bevor es mit dem Training losgeht
  • Pflege und Vorsorge: Überprüfe vor und nach jeder Trainingseinheit die Pfoten deines Vierbeiners. Bei kleineren Verletzungen an den Pfoten oder schwierigem Gelände kannst du die Pfoten mit Hundeschuhen schützen.
  • Genügend Wasser: Nimm ausreichend Wasser für deinen Hund mit, damit er sich in den Pausen erfrischen kann und stell sicher, dass dein Hund vor dem Training trinken kann.
  • Notfallvorsorge: Nimm ein Handy mit. Insbesondere, wenn du häufiger in abgelegenen Gegenden zum CaniCross-Training aufbrichst, kann ein Handy im Notfall Leben retten.

Die richtige Ausrüstung für das CaniCross Training

Zuggeschirre – Das wichtigste Accessoire

Damit dein Hund beim Canicross genauso viel Spaß hat wie du, ist ein gut sitzendes Geschirr das A und O. Nur wenn das Geschirr deinem Hund passt, ist gewährleistet, dass dein Hund laufen kann, ohne dabei in seiner Bewegungsfreiheit oder seiner Atmung eingeschränkt zu sein.

Wer auf der Suche nach einem guten Hundegeschirr fürs CaniCross ist, wird sich zunächst einen Überblick über die große Auswahl verschaffen müssen.

Um dir die Wahl ein wenig zu erleichtern und dir die Möglichkeit zu geben, dich über die in Frage kommenden Zuggeschirre zu informieren, stellen wir dir auf dieser Seite die gängigen Zuggeschirre vor.

Was ist das besondere an CaniCross-Hundegeschirren?

Während man im Alltag eher ein normales Führgeschirr verwendet, kommen beim CaniCross spezielle Zuggeschirre zum Einsatz. Ein Zuggeschirr ist extra für den Zughundesport konzipiert.  Entsprechende Modelle sind so geschnitten, dass die Zugkraft optimal verteilt wird.

Die Eigenschaften eines CaniCross-Geschirrs

  • Ein Zuggeschirr für CaniCross sollte so geschnitten sein, dass die Belastung beim Ziehen vom Brustbereich über die Flanken des Hundes nach hinten weg geleitet wird.
  • Es ist wichtig, dass das Geschirr so sitzt, dass der Hund nicht in seinem Bewegungsablauf behindert wird.
  • Sowohl die Schultern als auch die Luftröhre müssen frei sein, ohne dass das Geschirr zu locker sitzt.
  • Ein Zuggeschirr muss eng anliegen, damit der Zug in jeder Situation gut verteilt wird, ohne dass es zu Wunden stellen kommt.
  • Für zusätzlichen Tragekomfort sollte das Zuggeschirr an den wichtigen Stellen gepolstert sein.

Die verschiedenen Zuggeschirre

Zuggeschirr ist nicht gleich Zuggeschirr! Es gibt viele unterschiedliche Varianten, die wir dir im folgenden Abschnitt präsentieren.

Das X-Back-Geschirr

Zu den wohl verbreitetsten Zuggeschirren zählt das X-Back Geschirr. Dabei handelt es sich um eine Zuggeschirr-Variante, die in erster Linie für die ursprünglichen Schlittenhundrassen designt wurde.

Seinen Namen hat das X-Back Geschirr den Gurtbändern zu verdanken. Diese laufen bei dieser Geschirr-Variante x-förmig über den Rücken.

So wird nicht nur eine optimale Kraftübertragung gewährleistet, sondern auch der Rücken des Hundes stabilisiert.

Zudem wird die Belastung gleichmäßig verteilt, so dass der Hund mit vollem Körpereinsatz zur Sache gehen kann.

Ein gut sitzendes X-Back Geschirr sollte unter Zug mit seinem Ende am Rutenansatz liegen und nicht hin und her rutschen.

Tipp: Da sich die Größe bei X-Back Geschirren im Gegensatz zu den meisten anderen Geschirren nicht verstellen lässt, solltest du unbedingt darauf achten, die richtige Größe zu kaufen.

H-Back Geschirr

H-Back Geschirre (auch Siwash-Geschirre genannt) sind insbesondere für Vierbeiner geeignet, deren Körperbau nicht dem der typischen Schlittenhunde ähnelt.

Seinen Namen hat das H-Back Geschirr dem speziellen Schnitt zu verdanken. Schaut man sich ein H-Back Geschirr von oben an, bilden die am Rücken entlangführenden Gurtbänder ein H.

Im Gegensatz zum X-Back Geschirr lässt sich die Größe des H-Back Geschirrs verstellen.

Die einzigartige Form dieser Geschirr-Variante soll dafür sorgen, dass der Hund sich bei idealer Kraftübertragung uneingeschränkt bewegen kann.

Da die Atemwege in keiner Art und Weise bedeckt werden, kann der Hund während des CaniCross frei atmen.

H-Back Geschirre kommen sowohl beim CaniCross als auch bei anderen Hundezugsportarten zum Einsatz.

Besonders bei langen Strecken schwören viele professionelle Hundesportler auf H-Back Geschirre, weil diese die Iliosakralgelenke des Hundes im Trapp schonen.

Hundegeschirr fürs CaniCross anschaffen – Kaufkriterien 

Beim Kauf eines Hundegeschirrs für das CaniCross-Training mit deinem Hund kommt es insbesondere auf den richtigen Sitz an.

Ein Geschirr, das deinem Hund nicht passt, kann langfristig zu schweren Schäden am Bewegungsapparat führen.

Tipp: Um die optimale Größe zu ermitteln, ist es wichtig, verschiedene Modelle und Firmen auszuprobieren.

So erkennst du, ob ein Geschirr gut passt

  • Das Geschirr sollte nicht zu eng sitzen
  • Ist das Geschirr zu weit, kann dein Hund herausschlüpfen und/oder sich wundscheuern
  • Dein Hund sollte immer ausreichend Bewegungsspielraum haben
  • Achte darauf, dass der Gurt nicht in den Achseln sitzt
  • Stell sicher, dass keine Nieten oder Nähte auf der Haut aufliegen
  • Die Gurte sollten nicht zu breit und an den wichtigen Stellen gepolstert sein
  • Achte darauf, dass das Geschirr nicht die Atmung deines Hundes blockiert

So gewöhnst du deinen Hund an das Geschirr

  • Lass dir für die Eingewöhnungsphase ausreichend Zeit. Schließlich muss dein Hund sich erstmal an das Gefühl gewöhnen, ein Geschirr zu tragen.
  • Bevor du deinem Vierbeiner zum ersten Mal ein Zuggeschirr anlegst, solltest du ihn ausgiebig daran schnuppern lassen.
  • Damit dein Hund keine Angst hat und das Geschirr mit etwas Positivem verknüpft, kannst du ihn mit einigen Leckerlies bestechen.
  • Wichtig ist, dass du vor dem ersten Anziehen genau weißt, wie das Geschirr angelegt wird. So vermeidest du, dass dein Hund durch hektisches Gefummel nervös wird.
  • Mit etwas Übung lassen sich die meisten Geschirre innerhalb weniger Augenblicke an- und ausziehen, so dass dein Hund nicht lange stillhalten muss.
  • Gewöhne deinen Hund während ganz normaler Spaziergänge an das Tragegefühl, bevor du mit dem CaniCross-Training beginnst.

Laufschuhe für das CaniCross

Um es beim CaniCross richtig krachen lassen zu können, ohne nach dem Training unter Blasen zu leiden, ist es wichtig, passende Laufschuhe zu tragen.

Doch nicht nur um Blasen vorzubeugen sind die Schuhe wichtig. Da es beim CaniCross zum Teil über Stock und Stein geht, sollten die Schuhe über ein entsprechendes Profil verfügen. So hast du immer ausreichend Grip und knickst nicht so schnell um.

Herkömmliche Laufschuhe kommen bei dieser ungewöhnlichen Belastung schnell an ihre Grenzen.

Um auf jedem Untergrund genügend Halt zu haben und auch bei Matsch oder Schnee zum CaniCross aufbrechen zu können, empfehlen wir dir Trailschuhe.

Trailschuhe sind spezielle Laufschuhe, die für Touren abseits befestigter Wege geeignet sind.

Die Eigenschaften von Trailschuhen

Sohle und Profil 

Gute Trailschuhe zeichnen sich unter anderem durch ihre besondere Sohle aus. Viele Trailschuhe haben kleine Spikes in der Sohle. Andere verfügen über ein grobes Stollenprofil, welches auch bei unebenem oder losem Untergrund für ausreichend Grip sorgt.

Verstärkter Schaft

Das Wichtige bei CaniCross-Schuhen ist der Schaft. Im Vergleich zu herkömmlichen Joggingschuhen ist dieser bei Trailschuhen robuster und allgemein unempfindlicher. In der Regel wird der Schaft von Trailschuhen zusätzlich verstärkt. Dabei kommen Materialien wie Kunstleder oder Kevlar zum Einsatz.

Wasserdicht

Damit deine Füße während deiner CaniCross-Touren trocken bleiben, solltest du beim Kauf darauf achten, dass die Lasche des Schuhs komplett geschlossen ist. So ist der Schuh komplett dicht. Wasser und/oder Schnee kann bei solchen Modellen nur am Knöchel in den Schuh gelangen.

Verstärkte Zehenbox

Bei einem Großteil der Trailschuhe ist auch die Zehenbox zusätzlich verstärkt. Auf diese Art und Weise werden die Zehen geschützt. Diese Schutzfunktion kann sich insbesondere dann auszahlen, wenn du beim CaniCross auch durch felsige Gebiete läufst.

Für eine erhöhte Trittsicherheit ist meist auch die Zwischensohle flacher. Dadurch ist dein Fuß beim Laufen näher am Boden, was zur Folge hat, dass sich das Risiko des Umknickens erheblich reduziert.

Die Vorteile von Trailschuhen beim CaniCross

  • Ausreichend Grip im Gelände und bei Nässe
  • Optimale Rückmeldung über den Untergrund
  • Wasserabweisend
  • Robust
  • Schutz vor Verletzungen
  • Trittsicherheit

Für wen sind Trailschuhe geeignet?

Trailschuhe eignen sich für alle, die mit dem CaniCross-Training anfangen möchten. Egal ob du vorhast, an Wettkämpfen teilzunehmen oder einfach nur privat mit deinem Hund laufen gehen willst, mit Trailschuhen bist du in jedem Fall bestens ausgerüstet.

Was kosten gute CaniCross-Schuhe?

Trailschuhe kosten je nach Herstller und Modell ungefähr soviel wie gute Joggingschuhe. So bezahlt man für Trailschuhe zwischen 80€ und 140€. Wasserabweisende Schuhe können unter Umständen etwas teurer sein.

Wo kann ich mir Trailschuhe kaufen?

Trailschuhe gibt es in jedem gut ausgestatteten Laden für Sportzubehör, sowie in vielen Schuhgeschäften. Um eine möglichst große Auswahl zu haben, empfehlen wir dir, deine neuen Schuhe im Internet zu bestellen. Bei Versandhändlern wie beispielsweise Amazon findest du Trailschuhe diverser Hersteller.

CaniCross-Gürtel

Auch wenn man für das CaniCross-Training nur wenig Zubehör benötigt, gehört ein guter Hüftgürtel auf jeden Fall zur Grundausrüstung. Der CaniCorss-Gürtel verbindet dich über die Zugleine mit deinem Hund und verteilt den Zug, so dass es für dich angenehm ist. Um nicht schon nach kurzer Zeit einen neuen Canicrossgürtel kaufen zu müssen, empfehlen wir dir, dich von Anfang an für ein qualitativ hochwertiges Modell zu entscheiden.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Canicross-Gürtels achten?

Das Wichtigste bei der Wahl eines geeigneten Hüftgurts ist, dass dieser bequem sitzt. Er darf dich beim Laufen weder einengen, noch zu locker sitzen.

Zudem sollte der Hüftgurt den Zug gut verteilen und dich nicht punktuell belasten, da es sonst schnell zu Schmerzen beim Training kommen kann.

Wichtig ist, dass der CaniCross-Gürtel hochwertig verarbeitet ist, da beim Training erhebliche Kräfte auf das Material wirken.

Achte darauf, dass der CaniCross-Gürtel über einen Panic Snap verfügt. Dabei handelt es sich um eine integrierte Sicherheitsfunktion, mit der du dich innerhalb kürzester Zeit von der Zugleine lösen kannst.

Bei den meisten Hüftgürteln wird die Zugleine so in den Panic Snap gehakt, dass diese rausrutscht, sowie die dafür vorgesehene Reißleine gezogen wird. Auf diese Art und Weise lassen sich dank des Panic Snaps Stürze oder schlimmere Unfälle vermeiden.

Achtung: Wenn du vorhast, an CaniCross-Wettkämpfen teilzunehmen, ist ein Panic Snap Pflicht.

Zugleinen

Die Zugleinen beim CaniCross heißen auch Jöringleinen und sind besonders wichtig, da sie über einen integrierten Ruckdämpfer verfügen, der sowohl dich als auch deinen Hund vor Stößen schützt. Die Jöringleine wird in den Hüftgurt eingehakt, so dass du beim Laufen beide Hände frei hast und dich voll und ganz auf die vor dir liegende Strecke konzentrieren kannst.

Alternativen zu CaniCross

Wenn dir Canicross  nicht zusagt, bedeutet dies nicht, dass du keinen anderen Hundesport findest, der zu dir und deinem Hund passt.

Folgende Hundesportarten kannst du probieren:

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