Konditionstraining für Hunde

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Wenn du mit deinem Hund im Hundesport aktiv bist, kann es sinnvoll sein, an der Kondition des geliebten Vierbeiners zu arbeiten. Warum Konditionstraining für Hunde so wichtig ist, was du dabei beachten solltest und welche Möglichkeiten es für das Konditionstraining beim Hund gibt verraten wir dir in diesem Artikel.

Darum ist Konditionstraining für Hunde gesund

Konditionstraining ist nicht nur etwas für Sport- und/oder Gebrauchshunde, sondern auch für alle anderen Vierbeiner gut. Beim Konditionstraining für Hunde fördert man gezielt die Kondition und Ausdauer. Außerdem ist ein durchdachtes Training förderlich für ein gesundes Herz-Kreislauf-System sowie einen erhöhten Fettstoffwechsel. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hunde durch ein regelmäßiges Konditionstraining robuster und fitter werden.

So wirkt sich eine gute Kondition auf die Gesundheit eines Hundes aus:

  • Verbesserte Durchblutung
  • Die körperliche Belastbarkeit erhöht sich
  • Der Fettstoffwechsel des Organismus verbessert sich
  • Positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System
  • Der Muskelstoffwechsel wird verbessert
  • Eine gute Kondition führt zu einer erhöhten Ausschüttung von Serotonin
  • Geringeres Verletzungsrisiko
  • Reduziert Stress und erhöht die Aufmerksamkeit
  • Bessere Leistungen beim Hundesport
  • Stärkeres Immunsystem
  • Nach anstrengenden Aktivitäten erholt sich der Organismus des Hundes schneller
  • Der Hund kommt besser in den Leistungsmodus

Was versteht man unter Ausdauer?

Ein ausdauernder Hund hat im Gegensatz zu einem Hund ohne Ausdauer eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Erschöpfung ausgebildet und kann ein höheres Maß an Anstrengung verkraften. Außerdem verkürzt sich bei einem ausdauernden Hund die Regenerationszeit nach einem Wettkampf oder einer starken Belastung im Alltag.

Ist Ausdauer gleichbedeutend mit Kondition?

Nicht unbedingt. Nimmt man es genau umfasst der Begriff Kondition zudem noch die Aspekte Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit.

Inwieweit wirken sich Kondition und Ausdauer auf den Alltag aus?

Ein Hund mit einer guten Kondition benötigt nach dem Hundesport deutlich weniger Zeit, um sich zu erholen. Außerdem fällt es dem Hund wesentlich leichter bei Hundesport-Wettbewerben gute Leistungen zu erbringen.

Beispielsweise wird ein Hund der entsprechend trainiert ist und über eine gute Kondition verfügt wesentlich bessere Zeiten beim Agility laufen als ein vergleichbarer Hund mit einer schlechteren Kondition. Zudem wird sich ein konditionell fitter Hund nach einem Wettbewerb deutlich schneller von der Anstrengung erholen. Hunde, die längere Zeit keinen Sport machen und/oder nur den ganzen Tag auf dem Sofa liegen, verlieren ihre Kondition und damit auch ihre Leistungsfähigkeit mit der Zeit.

Darauf solltest du achten, wenn du mit dem Konditionstraining beginnen willst

Um deinen Hund nicht zu überlasten und gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, solltest du folgende Hinweise zum Konditionstraining mit Hund beherzigen:  

  • Bevor du das Konditionstraining mit deinem Hund beginnst solltest du dir unbedingt grünes Licht vom Tierarzt geben lassen. Dieser wird das Herz-Kreislauf-System sowie den Bewegungsapparat deines Vierbeiners durchchecken, um feststellen zu können, ob der Hund gesund und bereit für das Training ist.
  • Plane ausreichend Pausen ein. Speziell am Anfang des Trainings ist es wichtig, dass dein Liebling die Möglichkeit hat, sich während des Trainings kurz zu entspannen.
  • Bei übergewichtigen Hunden ist es wichtig das Konditionstraining langsam anzugehen und die Belastungsintensität besonders behutsam zu steigern. So lässt sich eine übermäßige Beanspruchung des Hundes verhindern.
  • Damit dein Hund voll leistungsfähig ist und das Risiko einer Magendrehung so gering wie möglich ist, sollte dein Hund das letzte Mal zwei Stunden vor dem Konditionstraining zu fressen bekommen.
  • Beton ist Gift für die Gelenke und als Trainingsuntergrund gänzlich ungeeignet. Wesentlich besser eignet sich ein weicher Waldboden für das Konditionstraining.
  • Vor dem Konditionstraining sollte dein Hund unbedingt die Möglichkeit bekommen sich zu erleichtern.
  • Insbesondere wenn die Temperaturen während des Sommers steigen, solltest du das Konditionstraining auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen, um einem gefährlichen Hitzschlag vorzubeugen.
  • Vor dem Konditionstraining musst du deinen Hund aufwärmen. Hierzu eignen sich einige aktive Übungen, die das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen und die Gelenke auf die bevorstehende Trainingseinheit vorbereiten.
  • Nehme dir nach dem Konditionstraining ausreichend Zeit für ein Cool Down, um deinen Hund langsam zu beruhigen und die anschließende Regenerationsphase zu unterstützen.
  • Biete deinem Hund während der Pausen Wasser an, damit er nicht dehydriert.

So erhöhst du die Ausdauer deines Hundes 

Fahrradfahren mit Hund

Damit dein Hund beim gemeinsamen Fahrradfahren Spaß hat, solltest du ihn langsam an das Fahrrad gewöhnen. Wähle ein moderates Tempo und gib deinem Hund ausreichend Zeit um sich an die langen Strecken heranzutasten, die sich mit dem Fahrrad problemlos absolvieren lassen.

 Joggen

Um die Kondition deines Vierbeiners zu steigern, kannst du mit ihm laufen gehen. Beim Joggen mit Hund solltest du ein Tempo wählen, das deiner Fellnase liegt. Hierzu solltest du darauf achten, bei welcher Geschwindigkeit das Gangbild deines Lieblings federnd und gleichmäßig ist.

Schwimmen

Da das Training im Wasser äußerst effizient und gelenkschonend zugleich ist, eignet es sich ideal als Hundesport für ältere Hunde oder Hunde, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben.