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Die 7 besten Anfängerhunde für Familien und Ersthundebesitzer

Du wünschst dir einen eigenen Hund, hast aber noch keine Erfahrung im Umgang mit Hunden? Wir zeigen dir, welche Rassen sich am besten als Anfängerhunde eignen.
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Inhalt
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    Warum eigentlich Anfängerhunde?

    Grundsätzlich sind alle Hunderassen auch als Anfängerhunde geeignet. Aber für Ersthundebesitzer kann das Thema Hundeerziehung eine Herausforderung sein.

    Es gibt Hunderassen, die von Natur aus gelehriger sind und sich leichter formen lassen als andere. Diese Rassen verzeihen auch mal kleine Fehler in der Erziehung.

    Solche geduldigen und leicht erziehbaren Rassen sind besonders als Anfängerhunde geeignet.

    Wichtig: Neben dem Charakter der Tiere solltest du dir vor dem Kauf deines ersten Hundes auch gut überlegen, wie viel Platz und Zeit der Hund braucht – und ob du dies gewährleisten kannst.

    Kleine Anfängerhunde

    Kleine, unkomplizierte Hunderassen sind zum Beispiel der Mops und der Malteser. Sie eignen sich besonders gut für die kleine Stadtwohnung, Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen.

    Der kleine pflegeleichte Mops

    Der Mops zählt zu den bequemen und pflegeleichten Anfängerhunden. Diese Rasse ist mit seiner kleinen Größe von circa 32 cm gut für eine Wohnung oder in der Stadt geeignet.

    Beim Kauf solltest du jedoch vorsichtig sein und auf einen seriösen Züchter achten – ein Fehlkauf würde einen kranken und überzüchteten Hund bedeuten, was beim Mops leider häufig vorkommt.

    Dennoch ist der Mops ein beliebter Geselle unter den Hundeanfängern und für die, die etwas weniger Platz haben.

    Der Bewegungsdrang dieser Hunde ist nicht besonders ausgeprägt und er lässt sich problemlos überall mit hinnehmen.

    Mops

    Der nicht haarende Malteser

    Auch der Malteser ist für Anfänger geeignet. Er gilt als selbstbewusster und dennoch leicht erziehbarer Hund. Dank seiner kleinen Größe von bis zu 23 cm lässt er sich auch problemlos in einer Wohnung halten.

    Malteser gelten vor allem wegen ihrer Toleranz und leichten Führbarkeit als perfekte Hunde für Anfänger. Er ist ein sehr robuster Hund und kann auch sehr alt werden, bis zu 16 Jahre.

    Malteser

    Mittelgroße Anfängerhunde

    Mittelgroße Hunde für Anfänger sind beispielsweise der Cocker Spaniel oder der Pudel. Sie eignen sich besonders für aktive Personen, die ihren Vierbeiner gerne geistig auslasten möchten.

    Der familienfreundliche Cocker Spaniel

    Kaum eine andere kleine Hunderasse kann mit dem Cocker Spaniel als Anfängerhund mithalten. Mit einer Größe 38 – 41 cm zählt der Spaniel zu den kleinen bis mittleren Hunden.

    Der Cocker Spaniel ist sehr treu und anhänglich, vor allem bei seinen eigenen Menschen. Er ist sehr verschmust und bekommt gerne Streicheleinheiten.

    Dazu ist er sehr verspielt und bellt auch mal gerne.
    Die Rasse gilt als hervorragender Begleithund und ist sehr leicht zu führen.

    Roter Cocker Spaniel

    Der sportliche Pudel für Anfänger

    Pudel eignen sich vor allem deshalb als Hunde für Anfänger, weil sie als extrem einfühlsam gelten. Diese Hunde gibt es in nahezu jeder Größe – von sehr klein, mit einer Größe von unter 28 cm (sog. Zwergpudel), bis hin zu großen Vertretern, mit einer Größe von bis zu 60 cm (sog. Großpudel oder auch Königspudel).

    Pudel sind nicht nur als Anfängerhunde bekannt, sondern auch als extravagante und königliche Gesellen. Lange hatten diese Hunde auch einen verzogenen Ruf – was dem Pudel nicht gerecht wird. Denn statt Arroganz zeigt der Pudel viel mehr den Drang, seinem Besitzer gefallen zu wollen und zudem sind Pudel sehr intelligent.

    Ihre Geduld und Gelassenheit macht sie zu einer idealen Hunderasse für Anfänger. Auch als Hund für Allergiker ist der Pudel geeignet, da er kaum haart. Denn er besitzt keine Unterwolle im Fell.

    Pudel sind sehr lernbegierig und für alles zu haben – was sie als Hunde für Anfänger auszeichnet, denn gerade Anfänger müssen mit ihrem Hund viel ausprobieren können um den richtigen Weg für Erziehung und Zusammenleben zu finden.

    Schwarzer Pudel

    Große Anfängerhunde

    Große Hunderassen für Anfänger sind ideal aktive Menschen und für Familien mit großen Kindern. Aufgrund ihrer Größe brauchen diese Rassen mehr Bewegung und Platz als kleine und mittelgroße Hunderassen.

    Der freundliche Golden Retriever

    Der Golden Retriever zählt zu den beliebtesten Hunderassen für Familien und ist für Anfänger ebenso gut geeignet wie für Fortgeschrittene. Er erreicht eine Größe von bis zu 61 cm und gehört damit zu den großen Hunderassen.

    Ein Golden Retriever ist sehr menschenbezogen und hat ein ausgeglichenes und eher ruhiges Wesen. Draußen ist er sehr aktiv, im Haus jedoch eher gemütlich. Der Golden Retriever liebt Wasser und steht auch Kindern und anderen Artgenossen sowie anderen Tieren im Normalfall nie aggressiv gegenüber.

    Golden Retriever

    Der unkomplizierte Labrador

    Auch der Labrador gehört zu den Bekanntesten unter den Hunderassen und ist einer der besten Anfängerhunde. Er wird bis zu 57 cm groß, ist extrem anpassungsfähig und lernt sehr schnell. Das macht ihn auch zum idealen Blindenhund.

    Seinen Menschen gegenüber ist er geduldig, treu und gehörig. Der Labrador gefällt gerne und verzeiht kleine Fehler in der Erziehung, was ihn zum hervorragenden Anfängerhunde macht.

    Ähnlich wie der Retriever ist auch der Labrador verspielt, liebt Wasser und eignet sich gut als Familienhund, da er sehr kinderlieb ist.

    Labrador

    Der ruhige Leonberger

    Der Leonberger tritt mit seinen 80 cm Größe imposant auf und ist kein Hund für eine Stadtwohnung. Seinen Menschen gegenüber ist er treu ergeben, dennoch sind genügend Auslauf bei dieser Hunderasse Pflicht.

    Was Leonberger trotz Größe und benötigtem Platz zu idealen Hunden für Anfänger macht, ist ihr gelassenes und freundliches Wesen. Diese Hunde sind ausgeglichen und nicht leicht aus der Ruhe zu bringen.

    Er befolgt gerne Anweisungen und verzeiht auch mal kleine Fehler, braucht also nicht immer eine strenge und konsequente Führung um sich anzupassen.

    Leonberger

    Gibt es Hunde, die nicht für Anfänger geeignet sind?

    Grundsätzlich können alle Hunde auch von Anfängern gehalten werden. Dennoch gibt es Rassen, die bestimmte Eigenarten und Charaktereigenschaften besitzen, die sie schwerer erziehbar machen. Darunter fallen Hunde mit einem übermäßigen Jagdtrieb, Beschützerinstinkt oder Hüteinstinkt, sprich Arbeitshunde.

    Wir empfehlen dir daher bei einem Ersthund auf folgende Rassen zu verzichten:

    • Dackel
    • Weimaraner
    • Akita
    • Setter
    • Schnauzer
    • Border Collie
    • Australian Shepherd
    • Schäferhunde
    • Rottweiler

    Leider enden Hunde, die nicht für Anfänger geeignet sind, oftmals im Tierheim, weil die Besitzer mit ihnen überfordert sind. Um so etwas zu vermeiden, solltest du vorher genau abwägen, welcher Hund zu dir passt und welchen du dir zutraust.

    Wo kann ich einen Anfängerhund kaufen?

    Hast du dich für eine bestimmte Rasse entschieden, kannst du über die verschiedenen Zuchtverbände entsprechende Züchter deiner Wunschrasse finden.

    Wenn dir die Rasse nicht ganz so wichtig ist, lohnt sich auch ein Besuch im Tierheim. Dort warten viele Hunde verschiedenen Alters auf ein neues Zuhause, die sich über ein neues Zuhause freuen würden.

    Und keine Angst, nicht jeder Tierheimhund ist ein Problemhund! Es gibt dort auch viele tolle Hunde, die sich für Anfänger eignen. Meist sind sie durch traurige Umstände (z.B. Tod des Vorbesitzers) im Tierheim gelandet.

    Lass dich am besten direkt vom Tierheimpersonal beraten.

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