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Schutzhundesport – IPO

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Schutzhundesport polarisiert. Während die einen der Meinung sind, man würde die Hunde beim Schutzhundesport zu Bestien ausbilden, schwören andere Hundehalter auf die positiven Aspekte dieser Hundesportart. Worum es beim Schutzhundesport wirklich geht, welche Rassen sich besonders gut eignen und was du beachten musst, wenn du mit dem Schutzhundesport anfangen willst, erfährst du in diesem Artikel.
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Worum geht es beim Schutzhundesport?

Die Geschichte des Schutzhundesports reicht weit in die Vergangenheit zurück. Ursprünglich ging die Hundesportart vor über 100 Jahren aus der Diensthundeausbildung hervor.

Bis heute ähneln sich einige Elemente aus der Diensthundeausbildung und dem Schutzhundsport.

Da die Polizei und andere Einsatzkräfte ihre vierbeinigen Begleiter nicht ausschließlich zur Bekämpfung von Kriminellen nutzen, sondern auch um beispielsweise vermisste Personen oder Drogen aufzuspüren, gibt es beim Schutzhundesport drei Teilbereiche, in denen die Hunde trainiert werden: Die Fährtenarbeit, der Schutzdienst sowie der Gehorsam.

Die Ausbildung zum Schutzhund findet immer unter der Anleitung eines erfahrenen Hundetrainers in einem Verein statt.

Damit ein Hund als „richtiger“ Schutzhund gilt, muss er die in drei Stufen unterteilte internationale Gebrauchshundeprüfung (kurz IPO) absolvieren.

Um zur Prüfung zugelassen zu werden, muss der Hund jedoch zunächst die Begleithundeprüfung ablegen.

Ist mein Hund für den Schutzhundesport geeignet?

Auch wenn theoretisch alle Hunde am Schutzhundesport teilnehmen können, gibt es – wie bei jeder anderen Hundesportart auch – Hunderassen, die sich besonders gut eignen.

Hierzu gehören neben dem Dobermann und dem Malinois unter anderem auch Boxer, Schäferhunde und Rottweiler.

Damit dein Hund Spaß an der Schutzhundearbeit hat, sollte er arbeitsfreudig, verspielt und souverän sein.

Bevor du mit dem Schutzhundesport beginnst, solltest du deinen Hund vom Tierarzt untersuchen lassen. So kannst du dir sicher sein, dass dein Hund vollkommen fit ist und von den erhöhten Belastungen beim Hundesport nicht zusätzlich beeinträchtigt wird.

Wie bereits erwähnt, sollte dein Hund zudem die Begleithundeprüfung bestanden haben, da er andernfalls nicht für den Schutzhundesport zugelassen wird.

Achtung: Auch du als Hundehalter solltest über gewisse Grundeigenschaften verfügen, wenn du Schutzhundesport betreiben willst. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören Empathie, Durchhaltevermögen und Konsequenz.

Fährtenarbeit, Schutzdienst & Gehorsam

Fährtenarbeit

Da Hunde eine so gute Nase haben, sind sie für die Fährtenarbeit prädestiniert. Beim Schutzhundesport bekommen Hunde die Möglichkeit, ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen.

Dabei wird dem Hund beigebracht, einer zuvor gelegten Fährte bis zum Ende zu folgen und einen versteckten Gegenstand aufzuspüren.  Wie viele Gegenstände der Hund finden muss und welche Distanz er dabei zurücklegen muss hängt vom Schwierigkeitsgrad der angestrebten Prüfung ab.

Gehorsam

Ein gut ausgebildeter Schutzhund zeichnet sich dadurch aus, dass er seinem Halter in jeder Situation zu 100% gehorcht. Da Schutzhunde auch in Situationen die Nerven bewahren müssen, wird auf diesen Teilaspekt des Schutzhundesports extremer Wert gelegt.

Je nach Schwierigkeitsgrad müssen Schutzhunde schussfest sein und den Kommandos ihres Halters auch auf größere Distanzen folge leisten.

Bei der Prüfung zum Schutzhund muss dein Vierbeiner unter anderem eine Steilwand erklimmen und über eine Hürde springen, während er einen Gegenstand apportiert. Um solche Leistungen zu erbringen, ist viel Training, sowie ein extremer Teamgeist erforderlich.

Schutzdienst

Entgegen der weitläufig verbreiteten Meinung werden Hunde im Rahmen der Schutzhundeausbildung nicht zu „Beißmaschinen“ oder „Killern“ erzogen.

Man macht sich lediglich den natürlichen Beutetrieb der Hunde zunutze und hetzt die Hunde auch nicht auf Menschen, sondern auf den sogenannten Hetzärmel.

An diesem können die Hunde dann – kontrolliert – ihre Beuteaggression ausleben.

Um Fehlverknüpfungen zu vermeiden, achten seriöse Hundetrainer darauf, dass Schutzdiensthelfer und Schutzhund unmittelbar nach der Übung kurz miteinander toben. Dabei lässt sich feststellen, dass sowohl der Hetzärmel als auch der Mensch, der diesen zuvor getragen hat, nicht mehr interessant sind, sowie die Übung beendet ist und der Ärmel auf dem Boden liegt.

Während der Prüfung muss der Hund seine erlernten Fähigkeiten einsetzen, um einen vermeintlichen Kriminellen zu finden, diesen zu stellen und bei einem Scheinangriff zu attackieren.

Wo kann ich mit meinem Hund Schutzhundesport ausüben?

Wenn du nach dem Lesen dieses Artikels auf den Geschmack gekommen bist und deinen Vierbeiner beim Schutzhundesport fordern und fördern willst, solltest du dich auf die Suche nach einem Hundesportverein in deiner Nähe machen.

Um Enttäuschungen zu vermeiden, empfehlen wir dir, dich zunächst für einige Probestunden anzumelden. So kannst du ohne Druck und Verpflichtungen herausfinden, ob dieser vielseitige Hundesport für dich geeignet ist.

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