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Flöhe beim Hund erkennen und behandeln

Wenn du Flöhe beim Hund entdeckst, solltest du dringend etwas dagegen unternehmen. Flöhe vermehren sich mit einer rasanten Geschwindigkeit, sodass aus einem Floh schnell hunderte werden. Was du tun kannst, um Flöhe beim Hund zu vermeiden, woran du einen Flohbefall erkennst und welche Maßnahmen du ergreifen kannst, wenn du Flöhe entdeckst, verraten wir dir hier.
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    Wie kommt es zu einem Flohbefall beim Hund?

    Zu einem Flohbefall bei Hunden kommt es oftmals durch den direkten Kontakt mit Artgenossen oder befallenen Wildtieren. Auch der  Kontakt mit kontaminierten Gegenständen kann einen Flohbefall zur Folge haben.

    So sehen Hundeflöhe aus

    Ausgewachsene Flöhe erreichen eine Größe von ungefähr 3 mm. Damit sind sie groß genug, um mit dem bloßen Auge erkennbar zu sein. Bei genauerer Betrachtung lassen sich die kräftigen Beine erkennen, mit denen die Parasiten Distanzen von bis zu 60 cm mühelos überwinden können.

    Symptome für einen Flohbefall beim Hund

    Wenn dein Vierbeiner einen außergewöhnlich nervösen Eindruck macht, sich häufiger kratzt oder unter Entzündungen der Haut leidet, deutet dies auf einen akuten Flohbefall hin. Je nach Intensität des Befalls kann das Kratzen auch zu Haarausfall führen.

    Um eine gesicherte Diagnose stellen zu können, solltest du das Fell deines Hundes genauer unter die Lupe nehmen. Dabei kannst du dann eventuell schon krabbelnde oder hüpfende Flöhe erkennen. Da es bei Hunden mit dunklem, langem Fell schwierig sein kann Flöhe zu entdecken, kannst du einen Trick anwenden, mit dem sich ein Flohbefall beim Hund zweifelsfrei nachweisen lässt.

    Hierzu musst du nach kleinen, schwarzen Krümeln im Fell deines Hundes suchen. Löse die Krümel mit einem Flohkamm heraus und zerreibe diese auf einem angefeuchteten Küchenpapier. Wenn es sich bei den Krümeln um Flohkot handelt, färbt sich das Papier aufgrund des unverdauten Bluts im Kot leicht rötlich.

    Darum lassen Flöhe sich so schwer bekämpfen

    Im Falle eines akuten Flohbefalls befinden sich nur ungefähr 5 % der Flohpopulation auf dem befallenen Hund. Dabei handelt es sich um die bereits ausgewachsenen Flöhe. Der Rest der blutsaugenden Parasiten verteilt sich auf die nähere Umgebung. Das bedeutet, dass sich sowohl die Eier als auch die Larven auf Teppichen, Polstermöbeln oder Decken befinden. Aus diesem Grund ist es von elementarer Bedeutung, die komplette Wohnung gründlich zu reinigen und mit entsprechenden Bekämpfungsmitteln zu behandeln, wenn du gegen einen Flohbefall beim Hund vorgehen möchtest.

    Dabei müssen folgende Stellen ganz besonders gründlich gereinigt werden:

    • Schlafplatz des Hundes
    • Sofa, Sessel und andere Polstermöbel
    • Bett inklusive Decken und Kissen
    • Bodenritzen
    • Teppiche
    • Gegebenenfalls das Fahrzeug

    Natürlich kommt es im Rahmen einer effizienten Bekämpfung eines Flohbefalls beim Hund nicht nur darum, die Umgebung von Larven und Floheiern zu befreien. Auch der befallene Hund muss unbedingt mit entsprechenden Antiparasitika behandelt werden.

    Auf welches Mittel du dabei zurückgreifen solltest und über welchen Zeitraum die Anwendung zu erfolgen hat, sollte je nach Einzelfall vom Tierarzt entschieden werden. In Einzelfällen kann jedoch eine durchgehende Behandlungsdauer von 4 Monaten notwendig sein, um den Flohbefall in den Griff zu bekommen.

    Wie kann ich Flöhe bei meinem Hund bekämpfen?

    Wenn dein Hund Flöhe hat lassen sich diese nicht bekämpfen, indem du einmal feucht durch wischt. Um einen Flohbefall beim Hund dauerhaft in den Griff zu bekommen, gibt es unterschiedliche Maßnahmen.

    Mit diesen Maßnahmen lassen sich Flöhe beim Hund bekämpfen:

    • Verwende einmalig ein Kräutershampoo auf Naturbasis, um die Flöhe loszuwerden. Der Einsatz von speziellen Flohshampoos sollte aufgrund der ungesunden Inhaltsstoffe vermieden werden.
    • Sauge jeden Tag alle Möbel in deiner Wohnung ab. Um zu verhindern, dass sich die Flöhe im Staubsaugerbeutel vermehren, solltest du diesen entweder unmittelbar nach der Benutzung wegschmeißen oder bis zum nächsten Einsatz im Tiefkühler lagern.
    • Die Decken und Spielzeuge deines Hundes solltest du bei mindestens 60 Grad waschen oder für 10 Tage in die Gefriertruhe geben, um möglicherweise vorhandene Larven und Eier abzutöten.
    • Bürste deinen Hund mindestens einmal am Tag mit einem Flohkamm und tauche den Kamm nach jedem Bürsten in eine mit Seifenwasser gefüllte Schüssel.
    • Bei einem besonders starken Flohbefall kann es sinnvoll sein, die Wohnräume mithilfe eines Foggers auszunebeln. Da diese hochgradig gesundheitsschädigende Stoffe enthalten, darfst du deine Wohnräume anschließend für 24 Stunden nicht betreten und musst gründlich durchlüften.
    • Nach einem Flohbefall solltest du deinen Hund entwurmen.

    Ich werde die Flöhe nicht los – Wo liegt der Fehler?

    Wenn Hundebesitzer sich zum ersten Mal mit Flöhen beim Hund konfrontiert sehen, stellen die meisten von ihnen fest, dass sich der Flohbefall nur schwer bekämpfen lässt. Oftmals tritt trotz aller Maßnahmen schon nach kurzer Zeit ein weiterer Flohbefall auf.

    Mögliche Ursachen für erfolglose Bekämpfungsversuche:

    • Das Antiparasitikum wurde nicht lang genug oder falsch angewendet.
    • Du hast nicht alle Tiere in deinem Haushalt behandelt.
    • Der zeitliche Abstand zwischen den Behandlungen war zu groß.
    • Die Wohnung wurde nicht gründlich genug gereinigt.

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