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Rückruftraining mit Hund – Tipps und Tricks

Damit ein Spaziergang über die Felder für Hund und Halter möglichst entspannt und ohne Zwischenfälle verlaufen kann, ist es wichtig, dass der Rückruf sitzt. Nicht ohne Grund gehört der Rückruf für die meisten Hundehalter zu den wohl wichtigsten Kommandos. Worauf es beim Rückruftraining ankommt und was du tun kannst, damit dein Hund den Rückruf schnell beherrscht, verraten wir dir in diesem Artikel.
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    Warum ist der Rückruf so wichtig?

    Ein sicherer Rückruf ist aus vielerlei Gründen wichtig. In erster Linie geht es natürlich darum, dass es wesentlich leichter ist, einem Hund ein artgerechtes und erfülltes Leben zu ermöglichen, wenn man diesen frei laufen lassen kann, ohne dass er sich selbstständig macht.

    Doch auch beim Hundesport oder jagdlich geführten Vierbeinern ist der Rückruf das A und O für eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter.

    Tipp: Hier findest du weitere Informationen zu den wichtigsten Kommandos für Hunde

    Vor dem Rückruftraining

    Bevor du mit dem Rückruftraining beginnst, solltest du dir darüber im Klaren sein, was genau du dir vom Training erhoffst, beziehungsweise was du von deinem Hund erwartest, wenn du ihn zu dir rufst.

    Wenn du den idealen Rückruf für dich definiert hast, solltest du von diesem Ziel nicht mehr abweichen und auch die anderen Familienmitglieder über deine Trainingsbemühungen in Kenntnis setzen, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt, wenn mal jemand anderes mit deinem Liebling spazieren gehen sollte.

    Wenn du vorhast, das Rückruftraining allein (also ohne Hundetrainer) anzugehen, solltest du dir im nächsten Schritt überlegen, mithilfe welcher Methoden du deinem Hund den Rückruf antrainieren möchtest.

    Allgemeine Tipps für das Rückruftraining:

    • Gib deinem Hund jedes Mal(!) eine Belohnung, wenn er zu dir zurückkehrt.
    • Halte die Trainingseinheiten kurz und sorg für einen positiven Abschluss, damit dein Liebling konzentriert und motiviert bleibt
    • Beschränke dich auf ein bestimmtes Kommando, um deinen Hund nicht zu verwirren.

    Rückruftraining beim Hund – Beispiel 

    Wenn du mit dem Rückruftraining anfängst, solltest du hierzu zunächst einen Ort auswählen, an dem dein Vierbeiner weder durch andere Hunde, noch andere Faktoren abgelenkt wird. Im Zweifelsfall eignet sich für die ersten Schritte auch das heimische Wohnzimmer.

    Nimm dir ein paar besonders schmackhafte Leckerlis, hocke dich hin und ruf deinen Hund zu dir. Gib ihm das Leckerli, sowie er in freudiger Erwartung vor dir steht. Halte ihn dabei vorsichtig am Halsband fest.

    So kannst du verhindern, dass dein Hund später nur für den Bruchteil einer Sekunde zu dir kommt, sich seine Belohnung schnappt und wieder verschwindet. Nach einigen Sekunden kannst du deinen Liebling dann wieder mit einem „Ok“ oder einem “und los“ wegschicken.

    Wenn dein Hund nach einigen Wiederholungen ungefähr verstanden hat, kannst du anfangen, ein Rückrufsignal wie „Hier“ oder „komm“ zu etablieren. Um eine Fehlverknüpfung zu vermeiden, solltest du das Kommando am Anfang erst dann sagen, wenn dein Hund nur noch einige Meter von dir weg ist und du dir sicher sein kannst, dass er gleich bei dir ist.

    Wichtig: Bis der Rückruf zuverlässig sitzt, solltest du deinen Hund aus Sicherheitsgründen nur auf eingezäunten Bereichen von der Leine lassen.

    Rückruf für Fortgeschrittene

    Auch wenn dein Hund zuverlässig kommt, wenn du ihn bei euren alltäglichen Spaziergängen zu dir rufst, ist das Training damit nicht abgeschlossen.

    Damit dein Hund auch in Zukunft zuverlässig auf das Rückrufkommando reagiert, ist es wichtig, das Training nicht schleifen zu lassen. Hierzu solltest du das Rückruftraining immer mal wieder wiederholen.

    Außerdem solltest du testen, ob dein Hund unter Ablenkung auf das Kommando hört. Nur so kannst du dich im Ernstfall auf deinen Hund verlassen und diesen ohne Bedenken – fast – jederzeit von der Leine lassen.

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