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Welpen sozialisieren – Tipps für die Prägungsphase

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Damit aus deinem Welpen mal ein souveräner, wesensfester und ausgeglichener Hund wird ist eine gute Sozialisierung unabdingbar. Was es mit der Sozialisierung beim Hund auf sich hat, was du während der Prägungsphase beachten musst, und mithilfe welcher Tricks du deinen Hund richtig sozialisieren kannst, erfährst du in diesem Artikel.
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Welpen sozialisieren – Darum ist es so wichtig

Auf dem Weg zum erwachsenen Hund durchlaufen alle Vierbeiner verschiedene Entwicklungsphasen. Dabei wird aus einem faustgroßen Häufchen Fell ein eigenständiger, junger Hund. Die Erfahrungen, die dein Liebling dabei sammelt, werden ihn für den Rest seines Lebens prägen.

Daher ist es deine Aufgabe als Hundehalter, deinen Schützling verantwortungsbewusst auf seine Zukunft vorzubereiten.

Dabei gilt: Je mehr du deinem Hund zu Beginn seines Lebens zeigst und je mehr Erfahrungen er sammeln kann, desto besser ist es für seine Entwicklung.

Die Sozialisierung mit Artgenossen

Damit es später nicht zu Auseinandersetzungen mit Artgenossen kommt und dein Hund im Umgang mit anderen Vierbeinern sicherer wird, ist es wichtig, dass er während der ersten Wochen und Monate möglichst viel Hundekontakt hat.

Beim gemeinsamen Herumtoben lernt dein Welpe spielerisch die Hundesprache, sowie entsprechende Verhaltensweisen, kennen.

Um möglichst viel Kontakt zu anderen Hunden gewährleisten zu können, ist es ratsam, eine Welpengruppe zu besuchen.

Welpengruppen werden von den meisten Hundeschulen angeboten und sind optimal geeignet, damit du deinen Liebling unter professioneller Aufsicht auf das Leben als erwachsener Hund vorbereiten kannst.

Darauf solltest du achten, wenn du eine Welpengruppe suchst

In den meisten Großstädten und auch in ländlicheren Regionen gibt es eine große Auswahl an Hundeschulen, die Welpengruppen zur Sozialisierung anbieten.

Damit dein Vierbeiner von den Erfahrungen dort profitieren kann, solltest du folgende Kriterien bei der Wahl der Welpengruppe berücksichtigen:

  • Die Gruppen werden so zusammengestellt, dass sich alle Welpen einer Gruppe auf etwa demselben Entwicklungsstand befinden.
  • Jede Gruppe ist übersichtlich genug, um eine individuelle Betreuung der Teilnehmer gewährleisten zu können. So kann der Hundetrainer sowohl die Welpen als auch deren Halter im Blick behalten.
  • Neben einem Theoretischen und einem Trainingsteil sollten die Stunden ausreichend Zeit für das gemeinsame Spiel bieten.
  • Sollte das Spiel zu wild werden oder wird ein Hund gemobbt, schreiten die Trainer ein und unterbinden das Verhalten.

Sozialisierung mit Menschen

Zu einer guten Sozialisierung beim Hund gehört auch, dass dieser fremde Menschen kennenlernt. Um Probleme beim erwachsenen Hund von vornherein zu vermeiden, solltest du dafür sorgen, dass dein Welpe mehrmals wöchentlich Kontakt zu fremden Menschen hat.

Diese sollten selbstverständlich über den entsprechenden Sachverstand verfügen und deinen Hund mit dem nötigen Respekt behandeln. Idealerweise lernt dein Welpe auch Jogger, Fahrradfahrer und Menschen im Rollstuhl kennen.

Auch wenn Hunde nichts in der Einkaufsstraße deiner Stadt zu suchen haben, kann es sinnvoll sein, wenn du deinen Vierbeiner vorsichtig an Menschenansammlungen gewöhnst.

Hierzu kannst du dich mit deinem Welpen auf den Parkplatz eines Supermarkts setzen oder an einem ruhigeren Tag durch die Fußgängerzone laufen. Dabei solltest du unbedingt darauf achten, dass du deinen Welpen nicht überforderst. Halte die Trainingseinheiten daher kurz und achte auf Stresssignale.

Außerdem musst du sicherstellen, dass dein Welpe bei dir sicher ist und weder bedrängt noch unerwünscht angefasst wird.

Gewöhne deinen Welpen an Außenreize und alltägliche Handlungen

Damit dein Hund im Alltag möglichst leicht führbar ist und ohne Scheu an deiner Seite bleibt, solltest du ihn frühzeitig an alle Geräusche und Handlungen des Alltags gewöhnen.

Öffentlicher Nahverkehr

Unabhängig davon, ob du ein Auto besitzst oder nicht, solltest du deinen Welpen auch an die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs gewöhnen. Schließlich kann es irgendwann einmal zu einer Situation kommen, in der du deinen Vierbeiner mit in Bus oder Bahn nehmen musst.

Um deinen Welpen langsam und ohne Druck an das ungewohnte Transportmittel, sowie die damit verbundene Geräuschkulisse, heranzuführen, solltest du dich zunächst einfach nur an einen Bahnhof setzen und deinem Welpen die Möglichkeit geben, die Szenerie zu beobachten.

Wenn du merkst, dass er dabei entspannt ist, kannst du anfangen, kurze Strecken zu fahren.

Auto fahren

Die meisten Welpen haben anfänglich Probleme mit dem Autofahren. Damit das Autofahren so normal wie möglich wird, empfehlen wir dir, tagtäglich eine kurze Runde um den Block zu fahren und die Fahrzeit dabei allmählich zu steigern.

Um das Auto mit etwas Positivem zu verknüpfen und deinem Liebling die Angst zu nehmen, kannst du auch Leckerlies im Auto verstecken und/oder eine kleine Spieleinheit im Kofferraum einlegen.

Geräusche

Während das Geräusch eines Rasenmähers oder der Müllabfuhr für uns Menschen vollkommen normal ist, kann es auf Welpen angsteinflößend wirken.

Um deinen Welpen an die Geräusche des Alltags heranzuführen, solltest du entsprechenden Geräuschen keine große Beachtung schenken, wenn sie auftreten. Dies gibt deinem Hund die notwendige Sicherheit und das Signal, dass trotz des Geräuschs alles ok ist.

Unterschiedliche Untergründe

Wenn dein Welpe Angst davor hat, sich auf unterschiedlichen Untergründen zu bewegen, kann dies im späteren Leben problematisch werden. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, deinen Welpen an Sand, Pfützen, Gitter und raschelnde Untergründe zu gewöhnen.

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