So nehmen Hunde ihre Umwelt wahr

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Du hast dich schon immer gefragt, wie Hunde riechen, sehen, schmecken und hören? In diesem Artikel verraten wir dir, wie Hunde ihre Umwelt wahrnehmen.

Die Sinnesorgane des Hundes

Hunde nehmen ihre Umwelt anders wahr als wir Menschen. Sie haben eine andere Art zu kommunizieren und deutlich ausgeprägtere Fähigkeiten, wenn es beispielsweise um das Erkennen von Gerüchen geht.

Damit du dich besser in deinen Hund hineinversetzt und ihn besser verstehen kannst, stellen wir dir im folgenden Abschnitt einige Informationen über die beeindruckenden Leistungen der Sinnesorgane zur Verfügung.

So hören Hunde

Im Niedrigfrequenzbereich ähnelt das Hörvermögen von Hunden dem von uns Menschen. Allerdings sind Hunde auch dazu in der Lage, deutlich leisere und höhere Töne wahrzunehmen.

Während Menschen in der Regel nur Geräusche bis zu einer Frequenz von etwa 20.000 Hz hören können, liegt das Frequenzzentrum von Hunden bei ungefähr 35.000 Hz. Dies gibt Hunden die Möglichkeit, Töne im Ultraschallbereich wahrzunehmen. Für Hunde ist es somit kein Problem, piepsende Mäuse in ihrem Bau unter der Erde ausfindig zu machen.

Da Hundeohren beweglich sind, ist es für Vierbeiner ein leichtes, Geräusche zu lokalisieren. Außerdem können Hunde bestimmte Geräusche herausfiltern und sich auf diese konzentrieren, ohne von „Störgeräuschen“ abgelenkt zu werden. Aus Rücksicht auf das empfindliche Gehör deines Hundes solltest du laute Musik oder Geschrei so gut es geht vermeiden.

Der Tastsinn von Hunden

Hunde haben einen stark ausgeprägten Tastsinn. Die Tasthaare an der Schnauze sind überaus empfindlich und stellen eine wichtige Orientierungsmöglichkeit für Hunde dar.

So sehen Hunde

Wie Wölfe haben auch Hunde die Augen von Raubtieren. Das bedeutet, dass sie alles, was sich bewegt (potenzielle Beute), besonders gut wahrnehmen können. So ist es für einen Hund beispielsweise leichter, einen hoppelnden Hasen in weiter Entfernung zu sehen als eine Katze, die sich in einigen Metern Entfernung bewegungslos unter einem Busch versteckt. Da die Augen von Hunden deutlich weiter auseinander stehen als beim Menschen, haben sie zwar ein anderes räumliches Sehvermögen, dafür aber mit 240 – 270 Grad ein deutlich größeres Sichtfeld, so dass sie problemlos erkennen können, was neben ihnen passiert. Auch im Dunkeln übertrifft das Sehvermögen von Hunden das des Menschen. Unter Hundebesitzern hält sich das Gerücht, Hunde würden lediglich schwarz-weiß sehen. Dem ist jedoch nicht so. Wissenschaftler haben bewiesen, dass Hunde durchaus Farben sehen können, auch wenn sie dabei nicht so gut differenzieren können wie wir Menschen. Insbesondere die Unterscheidung von Orange, Rot, Grün und Gelb fällt Hunden schwer.

So riechen Hunde

Hunde haben einen nahezu unschlagbaren Geruchssinn. Wie sehr der Geruchssinn der Hunde dem unseren überlegen ist verdeutlichen einige Zahlen. So besitzen Menschen lediglich acht Millionen Riechzellen, während Hunde über ungefähr 200 Millionen Riechzellen verfügen. Auch der für den Geruchssinn zuständige Bereich im Gehirn ist bei Hunden bis zu 14-mal größer als beim Menschen. Hunde sind nicht nur dazu in der Lage, neue und alte Spuren ausfindig zu machen, sondern können zudem riechen, ob du Angst hast. Dies liegt daran, dass wir bestimmte Hormone ausschütten, wenn wir Angst haben, die ebenfalls einen bestimmten Geruch haben, welchen Hunde wahrnehmen können. Damit dein Vierbeiner artgerecht ausgelastet ist, solltest du seinen Geruchssinn mit geeigneten Übungen oder beim Mantrailing fordern und fördern.

So schmecken Hunde

Hunde haben einen wesentlich schlechteren Geschmackssinn als Menschen. Dies liegt daran, dass Hunde deutlich weniger Geschmackspapillen auf der Zunge haben. Die Unterschiede zwischen salzig, süß und sauer nehmen Hunde allerdings ebenfalls wahr.