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Wie lange schlafen Hunde? Alles über das Schlafbedürfnis von Hunden

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Schlafen ist nicht nur für Menschen das schönste Hobby. Auch Tiere brauchen eine gesunde Portion Schlaf und vor allem Hunde lieben das ausgiebige Dösen. Tatsächlich fehlt es Haushunden aber oft an ausreichend Ruhezeit, da sie darauf getrimmt wurden jederzeit parat zu stehen. Was passiert, wenn dein Hund zu wenig schläft und wie stellst du sicher, dass er genug Ruhe bekommt? Was du über die Schlafgewohnheiten deines Vierbeiners wissen solltest verraten wir dir hier.
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Wie viel Schlaf brauchen Hunde?

Je nach Alter, Größe und Aktivitätsgrad des Tieres fällt der tatsächliche Schlafbedarf länger oder kürzer aus. Kleine Hunde benötigen meist weniger Ruhephasen als sehr große Hunde.

Ein gesunder und erwachsener Hund benötigt täglich zwischen 12 und 18 Stunden Schlaf bzw. Ruhepausen. Welpen, kranke und alte Hunde dagegen bis zu 22 Stunden. Diese Zeit benötigten Hunde für den Tiefschlaf, zum Dösen oder um sich einfach nur auszuruhen.

Warum schlafen Hunde so viel und welche Folge hat Schlafmangel?

Warum Hunde den Großteil des Tages mit Schlafen und Dösen verbringen, konnte wissenschaftlich noch nicht begründet werden. Das allgemeine Ruhebedürfnis unserer Hunde, egal ob Mops, Labrador oder Border Collie, wird jedoch von den meisten Hundehaltern immens unterschätzt.

Unsere heutigen Haushunde sind extrem auf positive Eigenschaften wie Anpassung ausgerichtet und wollen daher immer dabei sein. Durch das steigende Freizeitangebot für Hundefreunde, glauben viele ihren Hund rund um die Uhr bespaßen und „auslasten“ zu müssen. Da kommt der Schlaf schon mal zu kurz und der tierische Burn-Out ist fast vorprogrammiert. Und tatsächlich, auch unsere Vierbeiner reagieren negativ auf Schlafentzug.

Sie überdrehen, werden reizbar, nervös und unkonzentriert – vergleichbar mit übermüdeten Menschenkindern. Im schlimmsten Fall leidet das Immunsystem deines Vierbeiners und er erkrankt schwer, weshalb du als Hundehalter auf einen gesunden Schlaf deines Hundes achten musst.

Wichtig hierfür sind regelmäßige Ruhezeiten, ein bequemes Hundebett und ein gleichbleibender Schlafplatz in einer ungestörten Ecke des Zuhauses.

Schlafmangel kann deinen Hund krank machen. Sorge im Alltag dafür, dass dein Vierbeiner genug Ruhephasen bekommt, in denen er nicht gestört wird.

Hunde müssen von klein auf Ruhe lernen

Welpen sind wie Kinder und müssen vieles noch lernen – so auch die Ruhe. Das ist besonders wichtig bei Welpen von Arbeitshunderassen, die auf Leistung gezüchtet wurden. Hier muss der Mensch unterstützen und sie von klein auf an feste Ruhe- und Schlafenszeiten. Nur, wenn sie früh genug Ruhe lernen können Sie im Erwachsenenalter das richtige Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität für sich finden.

Schlafphasen beim Hund

Das Schlafverhalten des Hundes ähnelt dem unsrigen sehr. Auch sie erleben Tierschlafphasen (sog. REM-Phasen), die etwa 6 bis 8 Stunden vom Gesamtschlaf einnehmen. Die restliche Zeit befindet sich der Hund im dösenden Zustand, in der SWS-Phase (Slow Wave Sleep). In dieser Phase nimmt dein Hund äußere Reize noch wahr und reagiert sofort auf sie.

Spätestens, wenn die Pfoten unwillkürlich zucken, hat das Tier die Tiefschlafphase erreicht. Das oftmals amüsante Schauspiel beinhaltet auch schnelle Lidbewegungen (REM = Rapid-Eye-Movement), sowie seichtes oder ausgeprägtes winseln, knurren oder kläffen.

Träumen Hunde wenn sie schlafen?

Psychologie-Professor Stanley Coreen der Universität von British Columbia in Vancouver untersucht das Verhalten von Hunden seit mehr als 40 Jahren und besitzt selbst drei Fellnasen. Er sagt nicht jeder Hund träume gleich und große Rassen weniger oft als kleine. Ein Zwergpudel könne alle 10 Minuten in einen Traum fallen, eine Dogge vielleicht nur einmal stündlich, dafür länger.  

In jedem Fall können Hunde genauso bewegt und ausgiebig träumen wie Frauchen und Herrchen. Auch Alpträume sind möglich, wobei, wie bei uns, in der Regel die schöne Traumlandschaft überwiegt. Die täglichen Erlebnisse werden verarbeitet, wozu die REM-Schlafphase dient. 

Welpen brauchen eine Menge Schlaf und sollten diesen auch ungestört bekommen. Nur so können sie zu einem gesunden, erwachsenen Hund heranwachsen.

Schlafpositionen: Wie schlafen Hunde am liebsten?

Seitenschläfer, in Rückenlage oder doch auf dem Bauch liegend? Millionen Menschen schlafen am liebsten seitlich zusammengerollt ein, aber Hunde? Gibt es da allgemeine Vorlieben und welche Bedeutung hat die Schlafposition meines Tieres?

Dein Hund schläft auf der Seite? Dann gilt er als selbstsicher, fühlt sich wohl und hegt großes Vertrauen für seine Umgebung. Dagegen sind die eher ängstlichen Lieblinge Bauchschläfer, die in dieser Position keine Tiefschlafphase erreichen können und entsprechend nicht gut nächtigen.

„Passed out“, also total tiefenentspannt, liegen Hunde auf dem Rücken. Egal ob Vorder- und Hinterläufe ausgetreckt, angewinkelt oder an Möbel angelehnt. Die Tiere sind relaxed und glücklich, gelten als anpassungsfähig. Gesunder Schlaf garantiert!

Quirlige Energiebolzen schlafen gerne mit dem Kopf auf dem Boden liegend und alle Viere von sich gestreckt. Hauptsache sie kommen schnell hoch, um eine mögliche Balljagd zu starten. Egal wie, achte darauf, dass dein Hund seine Muskeln entspannt und nicht ständig geweckt wird. Auch Hunde brauchen Ruhepause.

SchlafpositionBedeutung
Hund schläft auf dem RückenDein Hund ist tiefenentspannt und glücklich.
Hund schläft auf der SeiteDein Hund ist selbstsicher und fühlt sich wohl.
Hund schläft auf dem BauchDein Hund ist eher unsicher und möchte jederzeit „sprungbereit“ sein.

Mein Hund schläft mit dem Hinterteil zu mir – was bedeutet das!?

Der Schlafplatz ist Erziehungssache. Manche Hunde dürfen im Bett schlafen, andere nur im eigenen Hundebettchen. Dein Hund schläft gerne mit Körperkontakt? Oder schläft er mit dem Hinterteil zu dir? Warum schlafen Hunde an den Füßen? Nur Menschen stellen sich solche Fragen. Unsere Vierbeiner nicht.  

Beim Hund handelt es sich bekanntlich um ein Rudeltier. Verständlich, dass er am liebsten bei der Familie schläft. So kann es positiv sein, wenn dein Hund am Fußende nächtigt. Ob der Hund sich eher oben, unten, oder zwischen den Beinen ansiedelt, ist zweitrangig. Hauptsache mittendrin statt nur dabei.

Manch ein Hund schläft im Bett unter der Decke, andere nur oben ohne. Wichtig ist, dass das Tier ausreichend Schlaf bekommt und nicht ständig wach wird. Dein Hund schläft mit Hinterteil zu dir? Keine Sorge, nur Zufall.

Wie auch immer die Schlafposition ausfällt. Hunde werden nicht gerne ausgesperrt und suchen die Nähe zu ihren Menschen. Regelmäßige Schmuseeinheiten und Kontaktliegen sind ein Muss für einen gesunden Schlaf und ein sicheres Schlafgefühl. Dazu gehört ein bequemer Liegeplatz, ob Menschenbett oder Hundematte. Am besten in deiner Nähe, notfalls auch vor dem Bett.

Wie schlafen Hunde im Rudel?

Innerhalb der eigenen Spezies machen sich Hunde keine Gedanken zu Bettchen und Schlafposition. In erster Linie muss die grobe Hierarchie eingehalten werden, wobei die Schlafzeit nicht eingeschränkt wird. Selbst Hunde, die über Tag oft allein sind, schlafen die meiste Zeit und sind somit in der Lage sich zu entspannen.

Dein Hund dreht sich im Kreis, bevor er sich hinlegt? Dieses Verhalten diente den Vorfahren unseres Haushundes dazu, sich einen gemütlichen Liegeplatz zu schaffen. Das Gras wurde zum Liegepolster plattgetreten und der Boden nach störenden Steinen abgetastet. Auch heute noch zeigen Hunde dieses Verhalten, obwohl es eigentlich nicht mehr nötig wäre.

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