Hundeschlafplatz

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Gesunde Hunde schlafen in der Regel 15 Stunden am Tag. Welpen, Senioren und kranke Hunde noch länger. Als Familienmitglieder leben unsere Hunde mit uns im Haus und natürlich wollen wir, dass es unseren vierbeinigen Lieblingen auch beim Schlafen gut geht. Was du über die Schlafgewohnheiten deines Vierbeiners wissen solltest und worauf es beim richtigen Schlafplatz für deinen Hund ankommt, verraten wir dir hier.

Wo schlafen Hunde am liebsten?

Die Frage ist ganz leicht zu beantworten: im Bett oder auf dem Sofa ihres Menschen.

Wir lieben unsere Fellnasen, das trübt unseren Blick auf die Realität aber nicht.

Hunde buddeln gerne Löcher. Hunde wälzen sich gerne in unappetitlichen Sachen, die für sie ganz toll riechen, für uns aber gar nicht. Hunde können sich Zecken einfangen und Hunde können auch in Kontakt mit Flöhen kommen.

Deshalb ist es sehr gut nachvollziehbar, dass viele Hundebesitzer auf keinen Fall wollen, dass ihr Hund mit in ihr Bett kommt.

Beim Sofa scheiden sich die Geister schon eher. Aber auch hier gibt es viele Menschen, die nicht möchten, dass ihr Hund das Sofa in Beschlag nimmt.

Aber auch unsere Hunde schlafen gerne bequem und haben gerne ihr eigenes Nest, in das sie sich zurückziehen können und in das sie sich auch einkuscheln können.

Brauchen Hunde einen eigenen Schlafplatz? 

Jeder Hund braucht einen eigenen Schlafplatz, denn er ist nicht nur Ruheplatz, sondern auch der Platz, der dem Hund im Haus seines Besitzers als SEIN Platz zugewiesen wird.

Auf diesen Platz wird unsere Fellnase auch geschickt, wenn wir zum Beispiel Staubsaugen wollen und der Hund uns nicht dauernd in die Quere kommen soll. Oder, wenn Besuch kommt und der Hund Abstand halten soll.

An den Schlafplatz stellen Hund und Mensch unterschiedliche Anforderungen. Für den Hund ist es wichtig, dass der Schlafplatz an einer Stelle steht, an der er möglichst den ganzen Raum im Blick hat. Viele Hunde, die gerne engen Kontakt zu ihrem Menschen haben, möchten auch am liebsten immer im selben Raum sein, in dem ihr Mensch sich aufhält.

Und natürlich lieben unsere Fellnasen es, wenn ihr Schlafplatz bequem und kuschelig ist.

Wir Menschen wollen zwar auch, dass unsere Hunde es bequem haben. Aber wir achten auch darauf, dass der Hundeplatz leicht zu reinigen ist. Denn – wie oben beschrieben – bringen unsere Lieblinge jede Menge Schmutz mit ins Haus und natürlich auch in ihr Bett.

Hundebett vs. Hundesofa vs. Hundekorb: Was ist eigentlich der Unterschied?

Der Hundekorb 

Der Hundekorb ist der Klassiker.

Hundekörbe gibt es aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Rattan oder aus Kunststoff. Im Handel gibt es geflochtene Modelle oder auch Körbe aus Hartschalenkunststoff.

Alle Korbmodellen haben einen„Körper“, der aus dem Korbboden und der Korbumrandung besteht. Viele Körbe haben auch an einer Seite einen niedrigeren Rand, damit der Hund bequem in den Korb einsteigen kann.

Und damit der Hund im Korb auch bequem liegen kann, braucht man noch Kissen oder Decken, mit denen man den Korb auslegt.

Das Hundesofa

In den meisten Fällen sieht ein Hundesofa genauso aus wie ein Sofa für Menschen, nur kleiner.

Es steht auf Beinen, es hat eine Rückenlehne und Seitenlehnen. Und da es in der Regel schon ausgepolstert ist, braucht man keine extra Kissen dafür anzuschaffen.

Aber auch bei einem Hundesofa ist es sinnvoll, noch eine extra Decke auf das Sofa zu legen. Eine schmutzige Decke ist schneller zu reinigen als ein schmutziges Sofa.

Das Hundebett 

Die Unterscheidung zwischen Hundebett und Hundesofa ist schwammig, da manche Hersteller ein Produkt „Hundesofa“ nennen, das andere Hersteller als „Hundebett“ bezeichnen.

Hundebetten haben einen Boden und eine Umrandung. Aber – anders als beim Hundekorb – werden beim Hundebett in der Regel weiche und flexiblen Materialien verwendet.

In das Hundebett kann der Hund sich sofort einigeln und einkuscheln, es sind keine zusätzlichen Decken oder Kissen notwendig.

Hund an neuen Schlafplatz gewöhnen: So klappt’s!

Wenn ein Welpe oder ein neuer Hund bei uns einzieht, muss dem Kleinen oder dem Neuen erst einmal klargemacht werden, dass es im Haus seines Menschen einen festen Platz für ihn gibt. Das heißt, du musst ihm seinen Schlafplatz zuweisen. Das ist der Platz, wo er sich immer aufhalten darf, wo er schläft und wo ihn sein Mensch auch manchmal schickt. Das ist sein Platz.

Hundeerziehung funktioniert am besten mit Belohnungen.

Das heißt, du zeigst deinem Welpen oder dem neuen Hund seinen Platz und forderst ihn auf, sich hinzusetzen. Tut er das, wird er mit Worten und mit Leckerlis belohnt. Und du solltest auch immer dasselbe Wort verwenden, damit der Hund schnell lernt, was du von ihm willst, wenn du sagst „Geh auf deinen Platz!“

Da Welpen alles annagen, was ihnen zwischen die spitzen Zähnchen kommt, musst du deinem Kleinen auch ganz schnell klarmachen, dass das neue Bett NICHT angenagt wird und dass die neuen Kissen auch NICHT geschreddert und im Zimmer verteilt werden sollen.

Wenn der Hund mithilfe von Belohnungen und Leckerlis seinen neuen Schlafplatz mit positiven Erfahrungen verbindet, dann wird er ihn in der Regel auch annehmen.

Wenn der Hund seinen Hundeschlafplatz im Haus nicht annehmen will, dann liegt es meist daran, dass sein Mensch eine Stelle ausgesucht hat, die dem Hund überhaupt nicht behagt.

Der Hund wird in der Regel keinen Platz akzeptieren, der mitten im Raum liegt. Denn auch Hunde haben gerne Rückendeckung. Auch ungünstig sind Stellen, an denen du mehrmals am Tag über den Korb steigen musst. Viele Hunde mögen auch keine Zugluft. 

Warum wechselt der Hund oft seinen Schlafplatz?

Es gibt viele Hunde, die nachts herumwandern und die Schlafplätze wechseln. Die Frage, warum sie das tun, ist jedoch nicht so leicht zu beantworten.

Möglicherweise liegt es daran, dass sie Temperaturunterschiede brauchen. Wenn es ihnen am ersten Schlafplatz zu warm wird, dann suchen sie sich eine kühlere Bleibe. Das würde dem entsprechen, dass wir Menschen uns aufdecken, wenn es zu warm wird und die Decke wieder ganz hochziehen, wenn uns im Bett kalt wird.

Warum sucht sich der Hund einen neuen Schlafplatz?

Bei diesem Problem geht es nicht darum, dass der Hund nachts zwischen mehreren Schlafplätzen herumwandert. Hier geht es darum, dass der Hund sich einen neuen Schlafplatz sucht und den alten nicht mehr benutzt.

Das kann viele Gründe haben. Vielleicht zieht es im Sommer an dieser Stelle, weil ein Fenster in der Nacht immer auf ist. Vielleicht ist der Schlafplatz zu hoch für deine Fellnase, weil sie inzwischen in die Jahre gekommen ist und nicht mehr so hochspringen mag.

Wenn du dich mit dem neuen Schlafplatz arrangieren kannst, dann solltest du den Wunsch deines vierbeinigen Begleiters auf jeden Fall erfüllen.

Der Hund schläft nicht mehr im Körbchen: Was kann ich tun?

Wenn dein Vierbeiner nicht mehr in seinem Korb schlafen möchte, solltest du zunächst einmal Ursachenforschung betreiben.

Liegt es möglicherweise an der Stelle, an der der Korb steht?

Dann würde ein Platzwechsel wahrscheinlich helfen. Vielleicht möchte der Hund nachts näher bei dir sein? Dann kannst du den Korb neben dein Bett stellen. Oder, wenn der Hund nicht ins Schlafzimmer soll, kannst du den Korb neben die Schlafzimmertür stellen.

Es kann auch am Korb selbst liegen. Vielleicht fühlt sich der Hund nicht mehr sicher in seinem Körbchen. Ganz ängstliche Hunde fühlen sich in „Höhlen“ wohl. Eine Transportbox kann so eine Höhle für den Hund sein. Der Hund schläft nachts in der Box – und das Problem ist gelöst.

Ein Patentrezept für das Problem gibt es nicht. Hier gilt es einfach, andere Standorte auszuprobieren. Oder dem Hund ein anderes Bett anbieten.