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Hund klappert mit den Zähnen – 4 häufige Ursachen!

Dein Hund klappert mit den Zähnen und du fragst dich, warum? Wir verraten dir die häufigsten Ursachen für Zähneklappern beim Hund und was es mit diesem Verhalten auf sich hat.
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    Die 4 häufigsten Ursachen, warum Hunde mit den Zähnen klappern

    Wenn Hunde mit den Zähnen klappern, muss dies zunächst einmal nichts Ungewöhnliches sein.

    Die Gründe für das Verhalten können sehr vielfältig sein und müssen daher situationsabhängig interpretiert werden. Nachfolgend findest du die 4 häufigsten Ursachen für Zähneklappern beim Hund.

    Geruchswahrnehmung
    Emotionen
    Kälte
    Schmerzen

    Zähneklappern aufgrund eines Geruchs

    Hunde klappern mit den Zähnen, um Gerüche besser aufzunehmen. Sie haben einen so ausgeprägten Geruchssinn, dass sie Gerüche nicht nur riechen, sondern förmlich schmecken können.

    Diese Fähigkeit haben Hunde dem sogenannten Jacobsonschen Organ (auch vomeronasales Organ genannt) zu verdanken.

    Ist dir schon mal aufgefallen, dass dein Hund anfängt mit den Zähnen zu klappern, wenn er einen besonderen Geruch im Gras entdeckt hat oder sich in der Nähe von Artgenossen befindet?

    Großaufnahme eines geöffneten Hundemauls.
    Zähneklappern beim Hund muss nicht immer bedeuten, dass dem Hund kalt ist. Oft dient es lediglich der besseren Geruchswahrnehmung.

    Insbesondere intakte Rüden neigen zu diesem Schnattern, wenn sie am Urin einer läufigen Hündin riechen. Aber auch bei Hündinnen kann dieses Verhalten beobachtet werden, meist vor ihrer Läufigkeit.

    Durch das schnelle Zähneklappern wird der Geruch im Gaumen zum Jacobsonschen Organ transportiert, wo die speziellen Botenstoffe (Pheromone) genauer analysiert werden.

    Schon gewusst? Die meisten Tiere haben einen viel ausgeprägteren Geruchs- und Geschmackssinn als wir Menschen. Das Zähneklappern beim Hund dient genau wie das Flehmen bei Pferden oder anderen Tieren der besseren Geruchswahrnehmung.

    Hunde klappern mit den Zähnen, um Emotionen auszudrücken

    Wenn dein Hund mit den Zähnen klappert, kann es sich um einen Ausdruck seines Gefühlszustandes handeln. So ist Zähneklappern beim Hund unter anderem ein Indikator für starke Erregung (sowohl positiv als auch negativ).

    Sollte dein Hund mit den Zähnen klappern, während du dabei bist, sein Futter zuzubereiten oder nach seinem Lieblingsspielzeug zu kramen, ist das Geklapper aller Wahrscheinlichkeit nach ein Zeichen für Vorfreude.

    In anderen Situationen kann das Klappern auf Stress oder Nervosität hindeuten.

    Wenn dein Hund im Warteraum des Tierarztes mit den Zähnen klappert, ist dies ein Indiz für Anspannung und Unwohlsein.

    Um zu wissen, wie dein Hund sich gerade fühlt, musst du sein Verhalten immer im aktuellen Kontext bewerten.

    Doch was tun, wenn der Vierbeiner gestresst ist?

    Sollte dein Hund in gewissen Situation regelmäßig zu Stress oder Angst neigen, können wir dir Rescue Tropfen empfehlen, die sich bei Haustieren zur Stressminderung gut bewährt haben.

    Hat dein Hund Angst vor Gewitter oder Feuerwerken, solltest du es mit einem Thundershirt probieren. Der sanfte, aber kontinuierliche Druck auf den Körper des Hundes hat auf die meisten Vierbeiner eine sehr beruhigende Wirkung und kann so helfen die Angst zu mindern.

    Zähneklappern aufgrund von Krankheit oder Schmerzen

    Klappert dein Hund mit den Zähnen, kann dies eine Begleiterscheinung einer neurologischen Erkrankung, aber auch ein Indikator für Zahnschmerzen oder eine Zahnfleischentzündung sein.

    Durch das Klappern versucht der Hund, mit seinen Schmerzen umzugehen und dir mitzuteilen, dass etwas nicht in Ordnung ist.

    Achte bei deinem Hund auch auf ein verändertes Verhalten beispielsweise beim Fressen oder Schlafen oder übermäßiges Sabbern. Ob tatsächlich Zahnprobleme oder eine neurologische Erkrankung als Ursache für das Zähneklappern infrage kommen, solltest du unbedingt vom Tierarzt abklären lassen.

    Eine gute Mundhygiene kann helfen, Zahnfleischentzündungen und Zahnstein vorzubeugen. Am besten verwendest du hierfür ein Zahnputzset oder Zahnreinigungstücher.

    Hund klappert mit den Zähnen, weil er friert

    Ein weiterer Grund, weshalb Hunde mit den Zähnen klappern, ist Kälte.

    Wenn der Hund friert und die Körpertemperatur eine gewisse Grenze unterschreitet, versucht der Organismus durch die Muskelkontraktion beim Zähneklappern den Körper wieder aufzuwärmen. Meist setzt das Zähneklappern ein, kurz bevor der gesamte Körper anfängt zu zittern.

    Es gibt kälteempfindliche Rassen wie das Italienische Windspiel oder der Yorkshire Terrier, die im Winter leicht frieren. Hier kann ein Hundepullover oder ein Mantel Abhilfe schaffen.

    Generell haben kleine Hunderassen aufgrund ihrer Proportionen einen größeren Wärmeverlust und sind damit kälteempfindlicher als große Rassen.

    Auch im Sommer kann ein Hund mit Zittern und Zähneklappern reagieren, wenn er nach dem einem Vollbad mit Shampoo völlig durchnässt ist.

    Braun-weißer Langhaar-Chihuahua im Hundepullover auf einer Wiese mit Morgenfrost.
    Manche Rassen sind sehr kälteempfindlich und sollten im Winter durch entsprechende Bekleidung geschützt werden.

    Fazit: Hund klappert mit den Zähnen – Was tun?

    Zähneklappern gehört zum natürlichen Verhaltensrepertoire deines Hundes. Dennoch können in seltenen Fällen auch Schmerzen der Auslöser sein.

    Klappert dein Hund sehr häufig mit den Zähnen und ändert sich auch sein übriges Verhalten, so solltest du sicherheitshalber zum Tierarzt.

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