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Hund beißt in Leine – 4 Tipps wie du deinen Vierbeiner bändigst

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Dein Hund beißt beim Gassi gehen in die Leine? Macht er das ständig kann das für dich als Halter überaus anstrengend und gerade im Straßenverkehr auch durchaus gefährlich sein. Wir zeigen dir, woran es liegen kann und was du dagegen tun kannst.
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Wenn dein Hund ein Leinenbeißer ist, solltest du dir zunächst die Frage stellen: Warum beißt mein Hund in die Leine? Die Gründe, die zu diesem Verhalten führen, können variieren. Zunächst solltest du daher herausfinden, weshalb sich dein Hund dieses lästige Hobby angewöhnt hat. Ist diese Frage geklärt, gibt es mehrere Varianten, um den Biss in die Leine zu unterbinden.

Warum beißt mein Hund in die Leine? Ein Problem, mehrere Ursachen!

Viele Halter kennen das Problem: Der Hund beißt in die Leine und springt, knurrt oder zerrt vielleicht daran. Doch warum eigentlich? Oftmals handelt es sich um eine Übersprungshandlung, um einen Versuch, deine Aufmerksamkeit zu wecken. Dieser Versuch glückt dann schlussendlich auch, denn kaum ein Halter ignoriert seinen Hund, wenn dieser die Leine derart zweckentfremdet.

Besonders häufig zeigt sich dieses Verhalten auch, wenn Hunde nicht ausreichend ausgelastet sind. Je nach Charakter des Hundes ist es daher möglich, dass ihm einfach langweilig ist. Handelt es sich bei dem Hund um einen weniger schnüffelbegeisterten Gesellen, der lieber spielt und aktiv gefordert wird als von Grashalm zu Grashalm nach tollen Duftmarken zu suchen, kann es sein, dass er auf diese Weise einfach nur versucht, sich selbst zu beschäftigen.

Beginnt der Hund beispielsweise während des Trainings mit der Leine zu spielen, kann auch eine Überforderung und Stress der Grund sein. Wird es ihm zu viel, versucht er dich abzulenken und zum Spielen zu animieren.

Mops beißt beim Spaziergang in Leine
Wenn dein Hund beim Spazieren gehen in die Leine beißt, kann das schnell sehr anstrengend werde. Um dieses Verhalten zu unterbinden, musst du lernen deinen Hund zu verstehen.

Eher selten ist das Zerren an der Leine mit einem Dominanzproblem in Verbindung zu bringen, auch wenn gemeinhin angenommen wird, eine zu stark ausgeprägte Dominanz sei automatisch das Problem.

Wenn der Hund in die Leine beißt, muss das auch nicht unbedingt mit Problemen bei der Leinenführigkeit im Allgemeinen oder gar einer Leinenaggression in Verbindung stehen. In den meisten Fällen ist zu beobachten, dass einfach die Suche nach Aufmerksamkeit den Ausschlag gibt.

So kannst du deinem Hund das Leine beißen abgewöhnen

Wenn der Hund in die Leine beißt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihm dieses unerwünschte Verhalten wieder abzugewöhnen.

Tipp 1: Verwende ein Abbruchsignal

Tut unser vierbeiniger Freund Dinge, die wir nicht gutheißen, ist die Verwendung eines Abbruchsignals die erste und in den meisten Fällen wirksame Möglichkeit, dies zu unterbinden. Jeder Hund sollte Abbruchsignale, wie etwa „Nein“ oder „Aus“ kennen und problemlos befolgen. Ist dem nicht so, solltest du unbedingt daran arbeiten, denn diese Abbruchsignale zählen generell zu den wichtigsten Befehlen, die ein Hund lernen muss.

Zeigt dein Hund das unerwünschte Verhalten, unterbindest du es sofort mithilfe des Abbruchsignals. Hat der Hund jedoch noch nicht gelernt, dass es sich um eine nicht diskutierbare Angelegenheit handelt, wenn du ihm dieses Signal gibst, herrscht hier prinzipiell Handlungsbedarf. Keinesfalls darf dein Hund feststellen, dass das Ignorieren dieses Befehls völlig in Ordnung ist.

Tipp 2: Brich die Situation sofort ab

Gerade bei Hunden, die Aufmerksamkeit möchten, tun wir ihnen keinen Gefallen, wenn wir auf ihre Bitte eingehen. In diesem Fall solltest du die Leine sofort fallen lassen und mit einem Fuß darauf stehen bleiben, damit dein Hund nicht das Weite sucht oder beschließt, einfach allein mit der Leine zu spielen.

Auf diese Weise bekommt der Hund nicht was er will und wird schnell merken, dass das in die Leine Beißen nicht nur unerwünscht, sondern auch Zeitverschwendung ist. Zeigt der Hund das Verhalten zu Hause beim Leine anlegen, kannst du den Raum auch direkt verlassen.

Tipp 3: Fordere ein Alternativverhalten

Alternativverhalten zu fordern ist eine weitere Möglichkeit. Diese Variante solltest du zunächst mit einem Abbruchsignal einläuten. Damit er nicht auf die Idee kommt, ein paar Schritte später wieder mit diesem Verhalten anzufangen, solltest du für Ablenkung sorgen. Dazu lenkst du aber auch seinen Fokus auf die neue Aufgabe, wie etwa Pfote geben oder ein anderes Kunststück, das er gerne ausführt. Damit belohnst du ihn zum einen dafür, von der Leine abgelassen zu haben und lenkst ihn zugleich ab.

Tipp 4: Sorge für genug Beschäftigung und Auslastung

Für Beschäftigung zu sorgen kann ebenfalls helfen, wenn dein Hund in die Leine beißt. Gerade dann, wenn dein Hund dieses Verhalten hauptsächlich aus Langeweile zeigt, kann schon das Tragen eines Stockes oder eines Balls die Lösung des Problems sein. Beißt er in die Leine, unterbrichst du dieses Verhalten durch ein Abbruchsignal oder das Fallenlassen der Leine. Sobald er von der Idee, in die Leine zu beißen, abgelassen hat, gibst du ihm seine neue Aufgabe und er darf seine Beute tragen.

Wichtig: Manche glauben es sei eine gute Idee die Leine mit irgendwelchen Soßen einzuschmieren, um den Hund davon abzuhalten, in die Leine zu beißen. Bitte nicht! Das ist weder eine kurzfristige noch langfristige Lösung, da so das eigentliche Problem nicht beseitigt.

Fazit

So nervig es auch sein kann – wichtig ist: Dein Hund hat keinesfalls im Sinn dich zu ärgern, indem er in die Leine beißt oder mit ihr versucht zu spielen. Mit relativ einfachen Tricks kannst du diese Energie sogar in etwas Positives verwandeln. Mit Konsequenz und ein bisschen Fingerspitzengefühl lernt auch dein Hund leinenführig zu sein und, dass die Leine kein Spielzeug ist.

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