Heilerde für Hunde – Alles zur Wirkung, Anwendung und Dosierung

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Die kraftvolle Wirkung von Heilerde war unseren Vorfahren schon vor Hunderten von Jahren bekannt. Bis heute wird Heilerde in der alternativen Medizin als wirksames und vielseitig anwendbares Naturheilmittel verwendet. Wie Heilerde deinem Hund helfen kann und was du bei der Anwendung von Heilerde für Hunde beachten musst, verraten wir dir in diesem Artikel.

Was ist Heilerde eigentlich?

Unter Heilerde versteht man ein feines Pulver, welches meistens aus Lössablagerungen wie Ton-, Lehm- oder Moorerde gewonnen wird.

Was die Heilerde so besonders macht, sind die natürlichen Inhaltsstoffe, die eine positive Wirkung auf den Organismus von Mensch und Tier haben. Heilerde besteht aus einer Vielzahl an lebenswichtigen Mineralien und Spurenelementen.

Die Inhaltsstoffe von Heilerde:

  • Kalium
  • Eisen
  • Natrium
  • Zink
  • Magnesium
  • Silikat
  • Weitere Spurenelemente und Mineralstoffe

Um als Heilmittel zugelassen zu werden, durchläuft die Heilerde einen mehrstufigen Prozess, bei dem die Erde gereinigt, verfeinert und von Keimen befreit wird.

So kann Heilerde dem Hund helfen 

Heilerde eignet sich nicht nur für die innere, sondern auch für die äußere Anwendung beim Hund.

Probleme mit dem Bewegungsapparat

Wenn Hunde älter werden, kommt es häufig zu Problemen mit den Gelenken. Insbesondere größere Vierbeiner sind anfällig für Arthrose, Spondolyse beim Hund, HD und andere unangenehme Veränderungen, die Schmerzen verursachen und die Bewegungsfreiheit einschränken.

Um deinem Hund im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie wieder zu mehr Lebensfreude zu verhelfen, eignen sich kalte Umschläge mit Heilerde.

Hierzu musst du die Heilerde lediglich mit etwas Wasser zu einem Brei verrühren und diesen dann auf die betroffenen Gelenke geben.

Lass die Heilerde für ungefähr 15 Minuten einwirken und wasche deinen Hund anschließend gründlich ab.

Heilerde bei Blähungen, Durchfall und Sodbrennen

Auch bei Problemen mit dem Verdauungsapparat wie Sodbrennen, Blähungen oder Durchfall kann Heilerde deinem Hund helfen.

Die basischen Eigenschaften der Heilerde sorgen dafür, dass überschüssige Magensäure gebunden und der Basen-Säure-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht wird.

Bei Durchfall gerät der Mineralhaushalt oft ins Schwanken. Heilerde führt deinem Hund verlorene Mineralien zu und nimmt darüber hinaus Giftstoffe aus dem Darm auf.

Zudem verfestigt Heilerde den Kot, da sie eine wasserbindende Wirkung hat.

Nicht zuletzt eignet sich eine Heilerde-Kur, um die Darmflora deines Hundes wieder auf Vordermann zu bringen, wenn diese beispielsweise durch Medikamente angegriffen wurde.

Heilerde für Hunde bei Kotfressen

Kotfressen ist meist das Zeichen einer Mangelerscheinung. Um diesen Mangel zu beseitigen, fressen manche Hunde den Kot ihrer Artgenossen oder anderer Tiere.

Durch die hochwertigen Mineralien und Spurenelemente, die in der Heilerde enthalten sind, kann hier Abhilfe geschaffen werden.

Hautprobleme

Hautprobleme beim Hund sind keine Seltenheit. Ein Hot Spot beim Hund,  schuppige, juckende oder gereizte Haut lassen sich mit einem Umschlag mit Heilerde behandeln.

Heilerde ist absolut verträglich, hat einen angenehm kühlenden Effekt und hilft bei Juckreiz.

Auch bei nässenden, schlecht heilenden Wunden kann Heilerde helfen, da sie das Wundsekret aufsaugt, die Zellteilung anregt und somit den Heilungsprozess fördert.

Welche Heilerde für Hunde kaufen?

Grundsätzlich eignet sich jede im Handel erhältliche Heilerde auch für Hunde. Es gibt inzwischen zwar spezielle Produkte für Tiere, jedoch weisen diese keine besonderen Eigenschaften auf und sind auch nicht verträglicher als die für Menschen.

Wir empfehlen dir daher einfach die Luvos Heilerde für innere oder äußerliche Anwendung. Diese bekommst du entweder in der Drogerie oder einem Online-Shop wie Amazon.

Heilerde richtig dosieren

Wenn du deinem Hund Heilerde geben willst, hängt die Dosierung zunächst davon ab, ob die Heilerde für die innere Anwendung oder die äußere Anwendung gedacht ist.

Heilerde für die innere Anwendung gibt es in Form von Tabletten, Kapseln oder als Pulver.

Zur Dosierung der Heilerde solltest du dich – unter Berücksichtigung der Herstellerhinweise – an diesen Richtwerten orientieren:

  • Kleine Hunde: 0,5-1 Teelöffel
  • Mittelgroße Hunde: 1 Teelöffel
  • Große und sehr große Hunde: 1-2,5 Teelöffel

Damit dein Hund die Heilerde aufnimmt, genügt es diese unter das Futter zu mischen. Bei der Fütterung mit Trockenfutter solltest du zusätzlich einen Schuss Wasser hinzugeben.

Bei der äußeren Anwendung hängt die benötigte Menge an Pulver von der Größe der Hautfläche ab, die du damit abdecken willst. Rühr die Heilerde je nach Indikation mit warmem oder kaltem Wasser an und gib diese für etwa 15 Minuten mithilfe eines Umschlags auf die betroffene Stelle.

Wie lange darf Heilerde gefüttert werden?

Heilerde sollte nie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, sondern ausschließlich in Form einer Kur.

Da Heilerde aber nur die Symptome lindert und nicht die Ursachen bekämpft, solltest du immer einen Tierarzt zurate ziehen, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben.

Gibt es Nebenwirkungen bei Heilerde?

Da es sich bei Heilerde nicht um ein offiziell zugelassenes Medikament, sondern um ein natürliches Heilmittel handelt, lassen sich die Nebenwirkungen nicht genau definieren.

Bei der äußeren Anwendungen sind jedoch keinerlei Nebenwirkungen bekannt.

Wird Heilerde zur inneren Anwendung verwendet solltest du darauf achten, dass dein Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, um mögliche Verstopfungen vorzubeugen.

Bekommt dein Hund außerdem Medikamente, solltest du die Fütterung von Heilerde mit dem Tierarzt abstimmen. Heilerde hat eine bindende Wirkung, was dazu führen kann, dass bei gleichzeitiger Medikamentengabe diese in ihrer Wirkung abgeschwächt werden.