Wie oft muss ein Hund raus?

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Als Hundehalter stehst du in der Verantwortung deinem Liebling zu ausreichend Bewegung an der frischen Luft zu verhelfen. Wenn du dich fragst, wie oft Hunde raus müssen, bist du hier genau richtig. Wir verraten dir wie viel Auslauf Hunde benötigen und anhand welcher Faktoren sich der individuelle Bewegungsbedarf eines Hundes berechnen lässt.

Jeder Hund hat einen individuellen Bewegungsbedarf

Die Frage „Wie oft muss ein Hund raus?“ lässt sich pauschal nicht beantworten. Dies liegt daran, dass jeder Hund – wie auch jeder Mensch – unterschiedliche Bedürfnisse hat, was die Bewegung angeht. So benötigt ein vor Kraft strotzender, gesunder Dobermann mit zwei Jahren in der Regel wesentlich mehr Auslauf als ein 8 Jahre alter Bernhardiner.

Um ungefähr abschätzen zu können, wie viel Bewegung ein Hund benötigt, solltest du dich an folgenden Faktoren orientieren:

  • Alter
  • Größe
  • Gesundheit
  • Rasse
  • Gewicht
  • Geistige Beschäftigung

Braucht mein Hund mehr Bewegung?

Um sicherzustellen, dass du deinem Hund genügend Auslauf bietest, solltest du dein „Gassi-geh-Verhalten“ in regelmäßigen Abständen kritisch hinterfragen.

Überlege dir hierzu insbesondere, wie oft du am Tag mit deinem Hund rausgehst, wie weit du dabei im Durchschnitt läufst und wie lange du ungefähr unterwegs bist.

Außerdem solltest du auf das Verhalten deines Hundes achten. Wenn dieser nach euren Spaziergängen glücklich und zufrieden auf seinem Platz schläft und sich abends auf sein Futter stürzt, kannst du davon ausgehen, dass dein Hund ausreichend Bewegung bekommt.

Ist dein Hund eher nervös und offensichtlich unausgelastet, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass er zu wenig Bewegung bekommt.

Überfordere deinen Hund nicht

Auch wenn du es gut meinst, solltest du deinen Hund nicht überfordern. Nicht für alle Hunde sind lange Spaziergänge gut geeignet.

Achte daher auf mögliche Erschöpfungssignale bei deinem Hund und gib ihm ausreichend Zeit, sich zu erholen.

Insbesondere wenn du einen jungen Hund hast, ist es ratsam, die Spaziergänge kurz zu halten, um Knochen, Gelenke und Sehnen nicht zu überlasten. Gleiches gilt für ältere und/oder kranke Hunde.

Die Vorteile des Gassigehens

Mediziner sind schon lange der Überzeugung, dass Hundehalter länger leben als Menschen ohne Hund.

Kein Wunder, schließlich sind Hundehalter bei Wind und Wetter dazu gezwungen, sich aufzuraffen und das Haus zu verlassen. Das stärkt das Herz-Kreislaufsystem und ist gut für den Blutdruck.

In etwa den gleichen Effekt hat das Gassigehen übrigens auch auf deinen Hund. Viel Bewegung an der frischen Luft steigert das Wohlbefinden deines Vierbeiners, stärkt den Bewegungsapparat und ist zudem Teil einer artgerechten Auslastung.

Wie oft müssen Hunde sich erleichtern?

Auch diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Welpen und ältere Hunde können zum Beispiel nicht so gut an sich halten, wie gesunde erwachsene Hunde in ihren besten Jahren.

So muss ein Welpe mindestens alle 2 – 3 Stunden vor die Tür, um sich dort zu erleichtern. Ein erwachsener Hund hingegen muss etwa 4 – 6 mal täglich nach draußen, um sein Geschäft zu verrichten.

Wenn du einen erwachsenen, gesunden Hund hast, der deutlich häufiger pinkeln muss, raten wir dir dringend, zum Tierarzt zu fahren, um der Ursache für dieses untypische Verhalten auf den Grund zu gehen.

Alternativen zum Gassigehen

Da die immer gleiche Runde durch den Park nebenan auf Dauer nicht nur für dich, sondern auch für deinen Hund langweilig wird, solltest du für Abwechslung sorgen.

Folgende Aktivitäten bieten sich als Alternative zum Gassigehen an:

Achtung: Natürlich kannst und sollst du das Rausgehen nicht ersetzen und auch, wenn du jeden Tag mit deinem Hund fahrradfährst, wird das irgendwann zu viel. Der Trick ist es, die goldene Mitte zu finden und Kompromisse einzugehen.