Flyball für Hunde

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Flyball ist ein actiongeladener Hundesport, der hohe Anforderungen an den Hund stellt. Flyball wirkt sich nicht nur positiv auf die Fitness aus, sondern fördert zudem die koordinativen Fähigkeiten und die Sozialverträglichkeit. Worum es beim Flyball geht, welche Regeln es gibt und welche Hunde für das Flyball geeignet sind erfährst du in diesem Artikel.

Die Geschichte des Flyball

Als Erfinder des Hundesports „Flyball“ gilt der passionierte Hundehalter O. Wegner. Dieser war in den 70er Jahren auf der Suche nach einer Möglichkeit, seinen verspielten und arbeitsfreudigen Hund auszulasten.

Als er bei der Suche nach geeigneten Spielzeugen nicht fündig wurde, beschloss er selbst ein Spiel zu entwickeln.

So bastelte er sich nach einigen Überlegungen die wohl erste Flyballmaschine der Welt. Das von Wegner konstruierte Gerät schleuderte Tennisbälle auf Pfotendruck nach oben.

Nicht nur Wegners Hund, sondern auch seine Freunde aus dem Hundeverein waren von der Idee begeistert, so dass dieser seine Erfindung als „animal-training apparatus“ patentieren ließ.

Wenig später stellte Wegner seine Box im Fernsehen vor. Quasi über Nacht wurde seine Flyball-Box unter tausenden von Hundehaltern in den USA bekannt.

1980 gründete sich die Nordamerikanische Flyball Association, welche aus dem Nischensport einen offiziellen Turnierhundesport machte.

Worum geht es beim Flyball

Beim Flyball muss der Hund innerhalb kürzester Zeit einen Parcours mit insgesamt vier Hürden absolvieren. Am Ende des Parcours steht eine sogenannte Flybox.

Dabei handelt es sich um eine Konstruktion, die einen Ball auswirft, wenn der Hund den entsprechenden Mechanismus betätigt.

Hat der Hund den Ball erfolgreich gefangen muss er den Parcours in umgekehrter Reihenfolge hinter sich bringen und die Start-/Ziellinie überqueren.

Beim Flyball laufen immer zwei Teams mit jeweils vier Hunden gegeneinander um die Wette.

Allerdings darf der nächste Hund erst starten, wenn sein Vorläufer durchs Ziel gekommen ist.

Die Flyballmaschine

Während die ersten Flyboxen über einen einfachen katapultartigen Mechanismus verfügten, kommen heutzutage überwiegend Zweiloch-Vollpedal-Boxen zum Einsatz.

Das äußere der Boxen ähnelt dem einer Skateboard-Rampe, wobei es sich bei der gesamten Vorderseite um einen Auslösemechanismus handelt, der dafür sorgt, dass der Ball hochgeschleudert wird, sobald der Hund die Platte berührt. Zweiloch-Vollpedal-Boxen haben den Vorteil, dass der Hund nicht mehr gezwungen ist, einen kleinen Auslöser zu betätigen.

Stattdessen fungiert die komplette Trittfläche als Auslöser. Dadurch kann der Hund die Trittfläche nutzen, um das Wendemanöver einzuleiten und sich zeitgleich den Ball schnappen. Dies spart Zeit und gibt dem Hund die Möglichkeit – je nach Präferenz – beidseitig zu wenden.

Die Hürden

Auf jeder Flyball-Bahn kommen vier Hürden mit einer Höhe zwischen 17,5 cm und 35 cm zum Einsatz, die in einem Abstand von etwa drei Metern zueinander aufgestellt werden. Um sicherzustellen, dass alle Hunde innerhalb eines Teams über die Hürden kommen, wird deren Höhe vor dem Start an den kleinsten Hund angepasst.

Welche Hunde sind für das Flyball geeignet?

Als Hundesport ist Flyball für zunächst alle ausgewachsenen Hunde geeignet, die frei von Krankheiten sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du deinen Hund von einem Tierarzt durchchecken lassen, bevor du mit dem Flyball anfängst.

Wenn du vorhast diese rasante Hundesportart mit deinem Hund auszuprobieren sind darüber hinaus folgende Voraussetzungen von Vorteil:

  • Grundgehorsam und Arbeitswille: Für ein erfolgreiches Training sollte dein Hund die gängigen Kommandos beherrschen, dir vertrauen und gerne mit dir arbeiten.
  • Körperliche Fitness: Wenn dein Hund vor Energie nur so strotzt, sich gerne und viel bewegt, ist er für Flyball gut geeignet.
  • Apportieren: Um zu einem Flyball-Profi zu werden sollte dein Hund Freude am Dummytraining beziehungsweise am Apportieren haben.
  • Sozialverträglichkeit: Flyball ist kein Sport für Einzelkämpfer. Damit dein Vierbeiner auch bei Wettbewerben zeigen kann, was er draufhat, sollte er gut mit Artgenossen klarkommen.
  • Spieltrieb: Dein Hund sollte verspielt sein und eine Affinität zu Bällen haben.

Wo kann ich mit meinem Hund Flyball trainieren?

Wenn du daran interessiert bist, Flyball zu trainieren, solltest du dich hierzu an einen Hundesportverein in deiner Nähe wenden und ein Probetraining vereinbaren. So hast du die Möglichkeit, ein wenig in diesen aufregenden Hundesport hineinzuschnuppern und kannst ohne Zwang herausfinden, ob Flyball etwas für dich und deinen Vierbeiner ist.