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Zu einem Flohbefall bei Hunden kommt es oftmals durch den direkten Kontakt mit Artgenossen oder befallenen Wildtieren. Auch der Kontakt mit kontaminierten Gegenständen kann einen Flohbefall zur Folge haben.
Ausgewachsene Flöhe erreichen eine Größe von ungefähr 3 mm. Damit sind sie groß genug, um mit dem bloßen Auge erkennbar zu sein. Bei genauerer Betrachtung lassen sich die kräftigen Beine erkennen, mit denen die Parasiten Distanzen von bis zu 60 cm mühelos überwinden können.
Wenn dein Vierbeiner einen außergewöhnlich nervösen Eindruck macht, sich häufiger kratzt oder unter Entzündungen der Haut leidet, deutet dies auf einen akuten Flohbefall hin. Je nach Intensität des Befalls kann das Kratzen auch zu Haarausfall führen.
Um eine gesicherte Diagnose stellen zu können, solltest du das Fell deines Hundes genauer unter die Lupe nehmen. Dabei kannst du dann eventuell schon krabbelnde oder hüpfende Flöhe erkennen. Da es bei Hunden mit dunklem, langem Fell schwierig sein kann Flöhe zu entdecken, kannst du einen Trick anwenden, mit dem sich ein Flohbefall beim Hund zweifelsfrei nachweisen lässt.
Hierzu musst du nach kleinen, schwarzen Krümeln im Fell deines Hundes suchen. Löse die Krümel mit einem Flohkamm heraus und zerreibe diese auf einem angefeuchteten Küchenpapier. Wenn es sich bei den Krümeln um Flohkot handelt, färbt sich das Papier aufgrund des unverdauten Bluts im Kot leicht rötlich.
Im Falle eines akuten Flohbefalls befinden sich nur ungefähr 5 % der Flohpopulation auf dem befallenen Hund. Dabei handelt es sich um die bereits ausgewachsenen Flöhe. Der Rest der blutsaugenden Parasiten verteilt sich auf die nähere Umgebung. Das bedeutet, dass sich sowohl die Eier als auch die Larven auf Teppichen, Polstermöbeln oder Decken befinden. Aus diesem Grund ist es von elementarer Bedeutung, die komplette Wohnung gründlich zu reinigen und mit entsprechenden Bekämpfungsmitteln zu behandeln, wenn du gegen einen Flohbefall beim Hund vorgehen möchtest.
Dabei müssen folgende Stellen ganz besonders gründlich gereinigt werden:
Natürlich kommt es im Rahmen einer effizienten Bekämpfung eines Flohbefalls beim Hund nicht nur darum, die Umgebung von Larven und Floheiern zu befreien. Auch der befallene Hund muss unbedingt mit entsprechenden Antiparasitika behandelt werden.
Auf welches Mittel du dabei zurückgreifen solltest und über welchen Zeitraum die Anwendung zu erfolgen hat, sollte je nach Einzelfall vom Tierarzt entschieden werden. In Einzelfällen kann jedoch eine durchgehende Behandlungsdauer von 4 Monaten notwendig sein, um den Flohbefall in den Griff zu bekommen.
Wenn dein Hund Flöhe hat lassen sich diese nicht bekämpfen, indem du einmal feucht durch wischt. Um einen Flohbefall beim Hund dauerhaft in den Griff zu bekommen, gibt es unterschiedliche Maßnahmen.
Mit diesen Maßnahmen lassen sich Flöhe beim Hund bekämpfen:
Wenn Hundebesitzer sich zum ersten Mal mit Flöhen beim Hund konfrontiert sehen, stellen die meisten von ihnen fest, dass sich der Flohbefall nur schwer bekämpfen lässt. Oftmals tritt trotz aller Maßnahmen schon nach kurzer Zeit ein weiterer Flohbefall auf.
Mögliche Ursachen für erfolglose Bekämpfungsversuche:
Haustiere begleiten unsere Chefredakteurin Christina, seit Kindertagen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Haltung von Hunden und diversen Kleintieren hat sie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer tierischen Lieblinge entwickelt und teilt dieses Wissen nun auf Petlindo.
Haustiere begleiten unsere Chefredakteurin Christina, seit Kindertagen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Haltung von Hunden und diversen Kleintieren hat sie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer tierischen Lieblinge entwickelt und teilt dieses Wissen nun auf Petlindo.