Unsere Beiträge können Werbung enthalten. 

Camping mit Hund im Wohnmobil

Du planst eine Wohnmobilreise mit deinem Hund? Für Hundehalter gibt es wohl kaum eine bessere Möglichkeit, den geliebten Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Woran du denken musst, damit der gemeinsame Urlaub für dich und deinen Hund zu einem Erfolg wird, wie du deinen Hund im Wohnmobil sicherst sowie weitere interessante Informationen zum Thema „Wohnmobil mit Hund“ erhältst du in diesem Artikel.
Inhalt
    Add a header to begin generating the table of contents

    Wohnmobiltour mit Hund – daran musst du denken

    Wenn du eine Wohnmobiltour planst und vorhast, deinen Hund mitzunehmen, solltest du entsprechend vorbereitet sein und auch während der Fahrt Rücksicht auf deinen vierbeinigen Begleiter nehmen.

    Das musst du beachten, wenn du eine Wohnmobilreise mit deinem Hund planst:

    Achte auf Stresssignale bei deinem Hund

    Während einige Hunde keinerlei Probleme mit dem Autofahren haben, reagieren andere wesentlich empfindlicher auf das damit verbundene Geschaukel und die Geräusche.

    Sollte dein Liebling anfangen zu speicheln, verstärkt hecheln oder sich nervös hin und herbewegen sind dies klare Anzeichen für Stress.

    In diesem Fall solltest du das Wohnmobil unbedingt parken, damit dein Hund sich erholen kann.

    Wenn du bereits weißt, dass dein Hund Probleme mit dem Autofahren hat, solltest du versuchen ihn frühzeitig daran zu gewöhnen.

    Damit dein Hund sich besser entspannen kann, kannst du ihm zudem Rescue-Tropfen oder andere Beruhigungsmittel auf Naturheilbasis geben.

    Denk an ausreichend Pausen

    Wenn du vorhast weite Strecken mit dem Wohnmobil zurückzulegen ist das nicht nur für dich als Fahrer, sondern auch für deinen Hund anstrengend.

    Um deinem Hund die Fahrt so angenehm wie möglich zu machen, solltest du unbedingt ausreichend Pausen einlegen.

    Diese sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass dein Vierbeiner sich ein wenig die Beine vertreten und sich lösen kann. Daher empfehlen wir dir hin und wieder von der Autobahn abzufahren und dich auf die Suche nach einer geeigneten Stelle zu machen.

    Dies ist nicht nur aus Sicherheitsgründen ratsam, sondern ist auch wesentlich praktischer. So kannst du abseits der Autobahn einen kleinen Spaziergang mit deinem Hund machen.

    Lass deinen Hund nicht im Wohnmobil allein

    Insbesondere wenn du deinen Sommerurlaub im Wohnmobil verbringen willst, solltest du sicherstellen, dass dein Hund zu keinem Zeitpunkt allein im Wohnmobil bleiben muss.

    Während des Sommers steigen die Temperaturen im Wohnmobil innerhalb kürzester Zeit massiv an.

    Für deinen Hund kann bei Hitze das Innere eines Fahrzeugs zur Todesfalle werden. Auch wenn du dabei bist, solltest du dich für einen schattigen Standplatz entscheiden, die Fenster geöffnet halten und/oder die Klimaanlage laufen lassen.

    Biete deinem Hund zudem immer mal wieder etwas zu trinken an, damit er sich erfrischen kann und nicht Gefahr läuft zu auszutrocknen.

    Suche nach geeigneten Stellplätzen

    Während du als Wohnmobilfahrer ohne Hund jeden Campingplatz ansteuern kannst, musst du dir als Hundehalter darüber im Klaren sein, dass Hunde nicht auf allen Plätzen gern gesehen sind.

    Damit Enttäuschungen oder Unstimmigkeiten von vornherein ausgeschlossen sind, empfehlen wir dir deine Route bereits vor der Reise festzulegen und dich auf die Suche nach hundefreundlichen Campingplätzen zu machen.

    Auf dem Campingplatz angekommen solltest du dir einen Stellplatz suchen, der etwas abgelegen ist. So kann sich dein Hund in Ruhe vor das Wohnmobil legen, ohne vom Durchgangsverkehr gestört zu werden.

    Hund im Wohnmobil sichern

    Damit dein Hund während der Fahrt im Wohnmobil gesichert ist, empfiehlt sich der Kauf einer Transportbox für Hunde.

    Diese entsprechen nicht nur den Anforderungen des Gesetzgebers bezüglich der Mitnahme von Hunden im Straßenverkehr, sondern sind zudem besonders robust.

    So bieten Hundetransportboxen deinem Liebling ausreichend Schutz, wenn du mit deinem Wohnmobil in einen Unfall verwickelt werden solltest.

    Hundeboxen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen zu kaufen. Auf diese Art und Weise kannst du auch einen größeren Hund mit dem Wohnmobil transportieren, ohne dass dieser ungesichert auf dem Boden liegen muss.

    Damit die Box bei Bremsmanövern und im Ernstfall nicht hin und her rutschen kann, empfehlen wir dir diese mithilfe von Zurrgurten zu sichern.

    Alternativ kannst du dir auch einen Anschnalladapter kaufen. In Verbindung mit einem geeigneten Geschirr sind diese ebenfalls zulässig und haben zudem den Vorteil, dass sie im Wohnwagen keinen Platz wegnehmen.

    Zubehör – Diese Dinge müssen mit ins Wohnmobil

    Damit es deinem Vierbeiner während der Reise mit dem Wohnmobil an nichts fehlt, solltest du alles mitnehmen, was du zur Pflege und Versorgung deines Hundes benötigst.

    Folgendes Hundezubehör solltest du einpacken, wenn du eine Wohnmobilreise mit Hund planst:

    • Fressnapf
    • Leine
    • Halsband
    • Erste-Hilfe Set
    • Gegebenenfalls Medikamente
    • Hundebett
    • Ausreichendes Futter
    • Zeckenzange
    • Heimtierausweis
    • Bürste

    *Werbung*

    Grundaustattung

    Kuschliges Hundebett

    Hundekamera mit Leckerliausgabe

    Buch-Tipp: Emotionen bei Hunden sehen lernen

    Ein MUSS für jeden Hundebesitzer. Dein Hund läuft immer gleich schwanzwedelnd auf andere zu? Er muss Menschen wahrhaftig mögen! Aber ist das wirklich so? Nichts führt in der Hundehaltung so häufig zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen wie das Verhalten und die Körpersprache des Hundes. Dieses Buch hilft dir mit einer Vielzahl an Bildern die Emotionen deines Hundes besser zu deuten und zu verstehen.  

    Buch-Tipp: Problem gelöst! Unerwünschtes Verhalten beim Hund

    Nicht immer hat die Pharma- und Futtermittelindustrie das Wohl der Tiere im Auge. Das Buch der Tierärztin Dr. Jutta Ziegler klärt darüber auf wie die unnötige Gabe von Spezialfutter und Medikamenten oder zu häufiges Impfen deinem Hund eher schaden als nutzen. Lesen lohnt sich!