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Winterurlaub mit Hund

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Gegen Ende des Jahres, wenn der Winter langsam immer näher rückt, hegen viele Menschen den Wunsch nach einem langen und ausgedehnten Winterurlaub. Diese Sehnsucht ist natürlich gut nachvollziehbar. Denn was gibt es Schöneres, als morgens die Fenster zu öffnen und von der Sonne, die auf eine große Schneedecke scheint, geweckt zu werden. Ein wahrer Traum.

Doch wenn es um die Planung eines Urlaubs geht, stehen vor allem Hundebesitzer immer vor einer etwas komplizierteren Aufgabe. Natürlich ist ein Winterurlaub mit dem Hund etwas Schönes. Aber damit der Urlaub auch für deinen vierbeinigen Freund zu einem unvergesslichen Erlebnis wird bedarf es einiger Planung. Wenn du einen Winterurlaub mit dem Hund in Erwägung ziehst, haben wir im Folgenden einige Tipps für dich zusammengestellt.

Die verschiedenen Arten des Winterurlaubs mit dem Hund

Bei der Umsetzung eines Winterurlaubs mit dem Hund mangelt es nicht an Auswahlmöglichkeiten. Jede Art von Winterurlaub kann auch mit dem eigenen Hund gemeinsam erlebt werden. Ob Wandern im Schnee, Langlauf, der klassische Skiurlaub oder ein einfacher Winterurlaub mit Hund im Hotel oder einer Hütte in romantischer Bergatmosphäre. All diese Optionen sind durchaus möglich und umsetzbar.

Wandern im Schnee mit Hund

Betrachten wir als erste mögliche Urlaubsoption das Wandern im Schnee mit Hund. Hier unterscheiden wir zwischen Schneeschuhwandern auf unpräparierten Wegen und dem Wandern auf geräumten Wanderwegen.

Jack Russell Terrier springt im Schnee umher
Viele Hunde lieben es im Schnee herumzuspringen. Ein gemeinsamer Winterurlaub kann sowohl Mensch als auch Hund viel Freude bereiten.

Grundsätzlich ist beides mit Hund möglich, jedoch solltest du darauf achten beim Schneeschuhwandern in tiefem Schnee nicht zu lange unterwegs zu sein. Je nach Größe und Gewicht deines Vierbeiners kann er recht tief einsinken, sodass maximal 30 Minuten im tiefen Schnee schon ausreichend sind.

Auf geräumten Wegen kannst du länger mit deinem Hund wandern, jedoch solltest du auch hier nicht viel länger als zwei bis drei Stunden unterwegs sein, da der Boden dennoch ungewohnt ist für die Hundepfoten. Sind die Wege gestreut empfehlen wir auch Hundeschuhe als Pfotenschutz.

In den Schneegebieten von Deutschland sowie von unseren Nachbarländern gibt es viele Wanderwege, die im Winter geräumt werden. Meistens sind dort in unmittelbarer Nähe auch gemütliche Hütten zu finden, die zum Aufwärmen am Kaminfeuer einladen. An dieser Art des Urlaubs werden du und dein Vierbeiner sicherlich sehr viel Freude haben.

Skijöring oder Langlauf mit Hund

Kommen wir als Zweites zu der Option, die deinem Hund wahrscheinlich am meisten Spaß bereiten wird. Dass Hunde gerne lang und ausgiebig Laufen und herumtoben, dürfte für dich ja nichts Neues sein. Dann wäre doch eine Langlauf-Tour ideal.

In Deutschland gibt es viele Langlaufloipen und Hundeloipen. Oftmals sogar direkt vor dem eigenen Ferienhaus. Auf diese Art kannst du mit dem Hund ausführlich die schöne, schneebedeckte Natur genießen. Und dein vierbeiniger Begleiter kann im Schnee herumtoben. Eine klassische Win-Win-Situation für beide Seiten.

Frau und Hund beim Skijöring
Ein Wintersport für große Hunderassen: Skijöring. Hier können Mensch und Hund gemeinsam sportlich tätig werden.

Skifahren mit Hund

Als dritte mögliche Urlaubsoption haben wir den Klassiker: den Skiurlaub. Das klingt natürlich erst einmal verwirrend und du fragst dich vielleicht, wie das gehen soll. Ein Hund mitten auf der Skipiste? Wie soll das denn gehen? Nun, was das angeht, hast du natürlich recht. Auf der Skipiste haben Hunde generell nichts zu suchen. Denn hier würden sie sowohl eine Gefahr für sich selbst als auch für die anderen Skifahrer darstellen. Allerdings gibt es trotzdem Möglichkeiten, wie der Skiurlaub mit dem Hund gelingen kann.

An den Skipisten gibt es viele Unterkünfte, in denen Hunde erlaubt sind. Manche besitzen sogar eine eigene Hundebetreuung. Im Internet findest du diverse Portale, die dir helfen, solche Unterkünfte zu finden. So kann dein Hund sich entspannen, während du die Abfahrt genießt.

Gruppenreisen mit dem Hund

Ein kleiner Zusatztipp: Reise doch in einer Gruppe. Wenn du in der Gruppe reist, gibt es meistens jemanden, der mal auf eine Abfahrt verzichten möchte. Diese können die Betreuung für deinen Hund übernehmen. Noch besser ist es, wenn sich mehrere Hundebesitzer zusammentun und gemeinsam in den Urlaub fahren. So könnt ihr euch bei der Betreuung der Vierbeiner abwechseln und die Hunde müssen sich nicht selbst beschäftigen.

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