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Viele Katzen haben Angst vor Feuerwerkskörpern, Donner und lauten Autogeräuschen wie Hupen oder quietschenden Reifen. Auch laute Partys und streitende Menschen sind hoch auf der Liste der Dinge, von denen sich die Katzen gestört fühlen können. Sogar ein sehr lautes Niesen kann ein Kätzchen erschrecken. Wenn Du es näher betrachtest, wirst schon rausfinden, ob deine Katze eines dieser Dinge nicht mag.
Alle Katzen haben einen territorialen Charakter. Es ist instinktiv und selbst Hauskatzen können die Wohnung als ihr eigenes Territorium wahrnehmen und mögen es nicht, wenn andere Katzen plötzlich auftauchen. Glücklicherweise können die meisten Katzen in Haushalten mit mehreren Katzen lernen, sich das Territorium zu teilen und miteinander auszukommen. Achte dabei jedoch darauf, dass alle Katzen gleich behandelt werden. Katzen bemerken auch Ungleichheit – und sie mögen es definitiv nicht. Einige Hauskatzen sind auch dann stark gestört, wenn sie draußen auf dem Hof eine andere Katze sehen. In diesem Fall schließe die Jalousien oder lenke die Katze mit ihrem Lieblingsspielzeug oder einem Leckerli ab.
Du wirst dich möglicherweise darauf freuen, deine Katze im Auto mitzunehmen, doch Tatsache ist, dass Katzen Autofahrten hassen und dass Du nicht viel dagegen tun kannst. Manchen Katzen macht das Autofahren anscheinend nichts aus, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass sie dabei gestresst werden.
Der Geruchssinn einer Katze ist 14 Mal so groß wie bei Menschen, weshalb es offensichtlich ist, dass eine stinkende Katzentoilette die Katze stören wird. Vermeidung von Katzenklo ist oft das häufigste Problem für Katzenbesitzer – und die eigentliche Ursache ist möglicherweise, dass es zu schmutzig ist. Dabei ist die Lösung so einfach – halte die Katzentoilette so sauber wie möglich! Es können aber auch einige Krankheiten dazu führen, dass die Katze ihre Katzentoilette meidet.
Manche Katzen laufen hektisch, um sich zu verstecken, wenn sie ein Klopfen an der Tür, Schritte auf dem Deck oder ein Auto hören. Andere, gesellige Katzen sind jedoch völlig unbeeindruckt von der Anwesenheit von unbekannten Personen.
Katzen mögen kein altes oder verdorbenes Futter. Im Gegensatz zu einigen Hunden, die auch gerne verrottete Nahrung essen, werden die meisten Katzen bei Dosenfutter, das sehr lange herumsteht, lieber Abstand nehmen. Wenn Du täglich Essensreste in der Schüssel findest, dann fütterst Du deine Katze möglicherweise zu viel. Versuche in dem Fall, die Portionsgröße zu reduzieren oder Reste nach etwa 30 Minuten wegzuwerfen. Danach die Schüssel gut schrubben, damit die nächste Mahlzeit wieder „frisch“ riecht.
Die Katzen mögen weder Pillen noch flüssige Medikamente im Hals haben. Wenn sie jedoch krank sind und Medikamente her müssen, um gesund zu werden, dann solltest Du dir einiges einfallen lassen – z. B. flüssiges Medikament ins Futter geben oder die Tablette mit etwas Butter streichen bzw. mit Frischkäse umwickeln. Ansonsten wird sie ihre Pille wohl kaum trocken schlucken.
Beim Streicheln bevorzugen viele Katzen eine leichte Berührung. Zu aggressives Streicheln kann die Katze überreizen und führt dazu, dass die Katze kratzt oder beißt. Wenn Du also deine Katze streichelst, so achte dabei sorgfältig auf ihre Körpersprache.
Katzen wünschen sich nicht nur Zuneigung und Kameradschaft. Deshalb mögen sie es nicht, wenn sie ignoriert werden. Deine Katze wird es dich eindeutig wissen lassen, wenn Du mit deiner Aufmerksamkeit nachlässt. Sie wird auf den Schreibtisch springen, deine Hand mit dem Kopf stoßen oder die Sicht zum Monitor blockieren. Schenke ihr dann doch ein wenig Aufmerksamkeit.
Es gibt zwar einige Katzenrassen, die Wasser lieben und nichts dagegen haben, nass zu werden. Doch die Mehrheit hat Angst vor Wasser und mag es nicht nass zu werden. Zum Glück müssen die meisten Katzen nicht regelmäßig wie Menschen oder Hunde gebadet werden. Wenn schon ein Bad benötigt wird, z. B. wenn die Katze etwas an ihr Fell bekommt oder draußen schmutzig wird, empfiehlt sich eine sorgfältige Vorbereitung.
Wenn etwas Klebriges auf den Pfoten klebt, wird die Katze die klebende Substanz versuchen zu entfernen bzw. abzuschütteln. Zu diesem Zweck werden in Tierfachgeschäften doppelseitige Klebebandprodukte verkauft, die an Möbeln oder anderen Gegenständen angebracht werden. Wenn die Katze ihre Pfoten auf den Gegenstand legt, an dem sie gerne kratzt, werden ihre Pfote klebrig und sie wird sofort Abstand davon nehmen.
Die meisten Katzen mögen es nicht, wie sich Aluminiumfolie anhört bzw. anfühlt. Das kräuselige Geräusch empfinden sie als unangenehm und die Textur der Folie – glatt, kalt und glänzend – ist auch nicht die erste Wahl.
Kunststoffe wie Plastik haben meist eine weitere glatte Textur, die Katzen zum Kratzen nicht anspricht. Katzen kratzen, um ihre Krallen zu schärfen und ihren Duft zu hinterlassen, was mit Plastik nicht wirklich funktioniert. Sie mögen auch keine Vinylmatten aus Kunststoff und Plastik, mit der noppenartigen Seite nach oben gekehrt.
Dieses weiche, glatte synthetische Material ist ein polares Gegenteil der Textur, die Katzen gerne zerkratzen. Es ist auch zäh, haltbar und schwer zu zerkleinern. Ein Mikrofasersofa ist deshalb eine gute Wahl für Tierbesitzer, während auf Möbeln aus Leder schnell Kratzer hinterlassen werden.
Haustiere begleiten unsere Chefredakteurin Christina, seit Kindertagen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Haltung von Hunden und diversen Kleintieren hat sie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer tierischen Lieblinge entwickelt und teilt dieses Wissen nun auf Petlindo.
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