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Spiel oder Ernst? So erkennst du, ob Katzen spielen oder kämpfen

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Das Leben einer Katze ist spannend und aufregend. Manchmal kommt es zwischen dem Samtpfotenbesitzer und dem Stubentiger jedoch zu Missverständnissen. Diese treten besonders dann auf, wenn es um das Thema "Spielen" geht. Warum Katzen spielen, wie lange sie dies tun sollten und wann das Toben mit Artgenossen zu einem Kampf eskaliert, erfährst du nachfolgend.
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Katzen spielen nicht miteinander – ist das schlimm?

Es kann vorkommen, dass deine Katzen nicht miteinander spielen. Das geschieht besonders dann häufig, wenn du eine junge und alte Katze vergesellschaftet hast. Ältere Vierbeiner haben nämlich nur wenig Interesse an der körperlichen Aktivität und schlafen oder kuscheln viel lieber.

Auch beim Zusammentreffen von Katern und Kätzinnen kann es passieren, dass das Toben miteinander ausbleibt. Oftmals liegt dieses Verhalten daran, dass die Fellnasen eine unterschiedliche Art zu spielen haben. Kater toben wilder, während Kätzinnen eher sanftmütig spielen.

Natürlich gibt es auch hier Unterschiede, denn jede Katze bewegt sich unterschiedlich und hat zudem andere Vorlieben. Ältere Tiere spielen in der Regel seltener als Jungtiere, sodass auch dies dazu führt, dass ein Spielen selten oder gar nicht vorkommt.

Es gibt weitere Gründe, weshalb deine Samtpfoten nicht miteinander toben wollen. Freigänger verbringen jeden Tag viel Zeit mit dem Jagen. Dadurch kann es passieren, dass sie besonders erschöpft nach Hause kommen. Alles, was deine Haustiere dann wollen, sind Futter, Ruhe und Schlaf.

Auf der anderen Seite kann es auch weitere Gründe geben, wenn dein Stubentiger nicht spielen möchte. Zu diesen gehören:

  • Angst: Sollte sich deine Fellnase vor anderen Tieren fürchten, wird diese nicht spielen und sich eher flüchten.
  • Stress: Viele Katzen hören in stressigen Situationen auf zu Toben. Zieht ein neuer Artgenosse ein oder eine räumliche Veränderung tritt ein, ist dies für die Katze irritierend. Sie benötigt Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen, sodass ein Spielen erstmal ausbleibt.
  • Krankheit: Kranke Katzen fühlen sich meist müde und schlapp. Daher fehlt für ein Tollen die Energie und auch die Lust. Meist ziehen sich kranke Fellnasen zurück, und verstecken sich unter Möbeln. Es kann auch passieren, dass sich der Stubentiger aggressiv und launisch zeigt.
  • Mobbing: Auch im Tierreich gibt es Mobbing. Durch Mobbing fühlt sich eine Katze stark gestresst und kann sogar Angst bekommen. Deshalb ist sie nicht in der Stimmung, um ausgelassen zu toben.
  • Kastration: Eine Kastration hat oft große Auswirkungen auf das Verhalten von Katzen. Häufig haben diese nach dem Eingriff mehr Hunger, spielen seltener, und sind ruhiger.
  • Unerfahrenheit: Auch junge Katzen spielen nicht immer. Oft ist es notwendig, den Vierbeiner mit dem passenden Spielzeug und den richtigen Bewegungen zu animieren. So findet auch ein Kätzchen schnell Gefallen am tierischen Hobby.

Tipp: Hast du den Verdacht, dass deine Katze krank ist, suche einen Tierarzt auf. Meist sind kranke Tiere wenig aktiv und ziehen sich stark zurück. Oft zeigt sich in diesem Zusammenhang auch eine Unlust zum Fressen und Trinken.

Wie spielen Katzen miteinander?

Katzen spielen oft grob miteinander. Nicht immer ist es ein Spiel, wenn die Stubentiger ausgelassen und wild toben. Manchmal kommt es zu Mobbing oder auch zu Streit, was du verhindern solltest.

In der Regel spielen Katzen ohne ausgefahrene Krallen und Knurren. Bemerkst du bedrohliche Geräusche und den Einsatz von Krallen, spricht dies für einen Kampf deiner Fellnasen. In diesem Zusammenhang kann auch ein Fauchen auftreten oder ein in den Hals beißen.

Das Beißen in den Hals wird auch als Nackenbiss bezeichnet. Dieser tritt nur bei der Paarung auf oder bei Kämpfen von Katzen. Außerdem setzen Fellnasen ihre Zähne ein, wenn sie Beute erlegen möchten. Es handelt sich somit um eine klare Kampfansage.

Doch wie sieht das Spielen bei Katzen normalerweise aus? Oft spielen Katzen Nachlaufen. Dabei verfolgen sich die Tiere abwechselnd. Auch ein Springen aufeinander und ein Rollen wird von Katzenbesitzern oftmals beobachtet.

Die Körperhaltung verrät dir, ob deine Samtpfoten miteinander spielen. Ein nach vorne gebeugter und gerader Körper zeigt an, dass deine Lieblinge spielen. Im Vergleich dazu ist ein aufgerichteter und zurückgelehnter Körper ein Zeichen für eine Rangelei. Manchmal stellen die Vierbeiner sogar ihre Haare auf und legen ihre Ohren nach hinten. Dann ist es besonders ernst.

Ab wann spielen Katzen weniger?

Wann deine Katze weniger spielt, hängt von deren Entwicklung ab. Als Faustregel gilt, dass eine erwachsene Katze weniger tobt als eine Jungkatze. Die meisten Fellnasen sind nach etwa 12 bis 15 Monaten ausgewachsen. Generell sind Kätzinnen etwa einen Monat früher erwachsen als Kater. Ebenso sind kleine Katzenrassen schneller erwachsen als größere. Deshalb kann es auch passieren, dass deine Samtpfote schon nach sieben oder acht Monaten weniger spielt.

Katze spielt bis zur Erschöpfung

Spielst du gerne mit deiner Katze achte darauf, dass du die Einheiten wohl dosierst. Da das Toben dazu dient das Jagdverhalten zu trainieren und stimulieren, sollte es ebenso lange beziehungsweise kurz dauern. Dadurch verhinderst du, dass deine Katze sich überfordert und gestresst wird.

Wir empfehlen dir mehrmals am Tag für etwa 10 bis 15 Minuten mit deiner Fellnase zu spielen. Ein kurzes Toben hat den Vorteil, dass du dein Tier nicht überforderst und du das Auftreten von Langeweile vermeidest.

Hast du den Eindruck, dass dein Vierbeiner die Lust am Spielen verliert, empfehlen wir dir deine Spielweise und eingesetzten Spielsachen genauer zu betrachten. Generell sollten die Spielsachen dem Beuteschema des Tiers entsprechen. Besonders Utensilien, die quiekende oder fiepsende Geräusche machen oder rascheln sind eine gute Wahl. Beim Spielen mit den Gegenständen solltest du diese von der Katze wegbewegen und nicht zu dieser hin. Dies simuliert ein natürliches Verhalten und weckt das Interesse deiner Samtpfote.

Neben klassischem Spielzeug, wie Bällen findest du auch kleine Spielmäuse für Stubentiger. Diese gibt es zum Aufziehen oder mit einer Fernsteuerung, sodass sie schnell das Interesse deiner Katze wecken. Probiere unterschiedliche Spielsachen aus, um herauszufinden, welche Spielsachen deiner Samtpfote Freude bereiten. Auf dem Markt findest du beispielsweise diese Produkte für Katzen:

  • Angeln
  • Intelligenzspielzeuge
  • Kratzbäume
  • Tunnel und Kartons

Sollte ich meine Hände beim Spielen mit Katzen nutzen?

Die meisten Katzenbesitzer spielen gerne mit ihren Vierbeinern. Dabei kommen schnell die Hände zum Einsatz. Da es beim Spielen grob zugehen kann, weil die Samtpfote das Toben mit einem Beutespiel in Verbindung bringt, empfehlen wir nicht die Hände beim Unterhalten zu nutzen. Es kann passieren, dass dir der Stubentiger in den Finger beißt und diesen nicht mehr loslassen möchte. Auch starke Kratzspuren sind möglich. Im schlimmsten Fall entstehen Infekte oder Narben an den betroffenen Hautstellen.

Deshalb ist es besser Katzenspielzeug zu kaufen und dieses zu verwenden. Wer möchte, kann auch versuchen Spielsachen selberzubasteln. Bei YouTube gibt es viele Videos, die dir dabei helfen tolles Spielzeug für deinen Tiger zu basteln. Hier ein Beispiel für dich:

YouTube

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