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Katzen fotografieren: 10 Tipps für schöne Katzenfotos

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Schöne Fotos von deiner Katze zu machen, ist kein Hexenwerk. Dafür brauchst du nicht unbedingt eine Profi-Ausrüstung. Eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) ist ideal. Aber selbst mit einem aktuellen Smartphone gelingen beeindruckende Aufnahmen. Vorausgesetzt, du beachtest ein paar Dinge.
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1. Begib dich auf Augenhöhe mit der Katze

Fotografiere deinen Stubentiger nicht von oben aus der Vogelperspektive. Dadurch wirkt deine Katze klein und unnatürlich. Außerdem kommt so unnötiger Hintergrund mit aufs Bild.

Geh stattdessen in die Hocke, auf die Knie oder leg dich vor deine Fellnase. Achte darauf, dass du mit deiner Katze auf Augenhöhe bist. Dadurch gelingen dir viel natürlichere Aufnahmen.

Möchtest du deine stattliche Katze imposant in Szene setzen? Dann lichte sie aus der Froschperspektive ab. Dadurch wirken Rassekatzen wie Main Coons, Norwegische Waldkatzen und Perser besonders majestätisch.

2. Fotografiere nicht im Gegenlicht

Bei Tageslicht am Morgen werden Aufnahmen besonders schön. Das gilt für Menschen- und Tierfotografie gleichermaßen. Die Farben kommen weitaus besser zur Geltung als im Kunstlicht. Achte darauf, dass sich Lichtquellen wie das Fenster, eine Lampe oder die Sonne beim Fotografieren hinter dir befinden.

Fotografiere keinesfalls gegen das Licht. Damit es später keine hässlichen Schatten steht, stell dich ein bisschen seitlich zur Lichtquelle auf.

Möchtest du, dass deine Katze Lichtreflexe in den Augen hat? Dann sorg dafür, dass sie in Richtung deiner Lichtquelle blickt. (Dazu brauchst du eventuell eine zweite Person, die mit einem Knisterball die Blickrichtung lenkt.)

Durch kleine Lichtreflexe wirken die Augen deines kleinen Tigers besonders lebendig. Ein toller Effekt auf Portraitaufnahmen!

3. Sei vorsichtig mit Blitzlicht

Gute Bilder mit Blitzlicht zu machen, erfordert viel Erfahrung. Sonst wirken die Aufnahmen schnell unnatürlich.

Blitze deiner Katze niemals in die Augen! Katzenaugen sind empfindlich. Selbst Menschen empfinden Blitzlicht als unangenehm.

Nutze am besten einen drehbaren Aufsteckblitz. Falls du so etwas nicht hast, halte weiße Pappe schräg vor den Blitz. Das Licht sollte den Raum über deiner Samtpfote erhellen. Möchtest du im Haus bei regnerischem Wetter und an trüben Herbsttage gute Aufnahmen von deinem Liebling machen? Dann bauchst du mindestens zwei Fotolampen. Gutes Licht ist sehr wichtig.

4. Wähle einen neutralen Hintergrund

Auf deinem Foto ist deine Katze der Mittelpunkt. Darum sollte der Hintergrund nicht zu sehr ablenken. Vermeide unruhige Tapeten, Gegenstände, Menschenansammlungen und dergleichen im Hintergrund. Das wirkt schnell „gerümpelig“.

Besser geeignet sind einfarbige Tapeten, schlichte Holz-Fußböden oder – falls du Außenaufnahmen machst – eine saftig-grüne Wiese. Du kannst auch ein gebügeltes (!) Bettlaken in einer schönen Farbe hinter deiner Katze aufhängen. Auch unifarbene Kuscheldecken oder Kissen passen möglicherweise gut zu deiner Samtpfote.

Achte darauf, dass deine Katze vor dem ausgesuchten Hintergrund gut zur Geltung kommt:

  • Eine Katze mit rotem Fell fällt auf einem Laminatboden kaum auf.
  • Schwarze Katzen sind vor dunklen Hintergründen nahezu unsichtbar. Sie verwandeln sich in eine undefinierbare Masse mit Augen. (Wenn du genau diesen Effekt erzielen möchtest, sind dunkle Tücher selbstverständlich ideal!)
  • Helle Katzen wirken dynamischer mit kräftigen Farben.

5. Arbeite bei Portraitaufnahmen mit Unschärfe im Hintergrund

Manche Handys sind in der Lage, das Motiv vorne scharf zu stellen und den Hintergrund verschwommen erscheinen zu lassen. Allerdings gelingt das nicht so perfekt wie mit einer hochwertigen Kamera.

Hier zahlt sich professionelles Equipment aus: Wenn du eine Spiegelreflexkamera mit entsprechender Linse verwendest, stell die Blende im Modus A oder AV auf eine niedrige Zahl. Liegen die Werte zwischen f2.8 oder f3.2 ist die Blende weit geöffnet. Das sorgt für eine geringe Schärfentiefe.

So erzielst du den beliebten Effekt, dass im Hintergrund die Details zu interessanten Farbverläufen verschwimmen. Die Katze sticht dadurch im Vordergrund hervor. Besonders beeindruckend ist dieser Effekt, wenn du den Fokus auf die Augen der Katze legst. Dann geht der Blick des Betrachters direkt in die ausdrucksvollen Katzenaugen.  

6. Platziere deine Katze nicht exakt in der Mitte

Die Katze im Zentrum zu fotografieren, ist ein typischer Anfängerfehler. Lass deine Katze lieber seitlich ins Bild hinein- oder aus dem Foto herausschauen.

Es handelt sich um eine frontale Aufnahme? Dann sorg dafür, dass dein Kätzchen nicht in der Bildmitte sitzt. Sonst werden das langweilige und statische Aufnahmen.

Fotos müssen ungewöhnlich und interessant sein. Erst dann fesseln sie unsere Aufmerksamkeit.

Fotografiere deine Samtpfote aus unterschiedlichen Perspektiven. Du wirst staunen, wie unterschiedlich die Wirkung ist, die du dadurch erzielst.

7. Zeige Details

Dein Foto muss nicht unbedingt die komplette Katze zeigen. Wag dich an Portraitaufnahmen. Oder hebe besondere Details hervor wie ein Katzenpfötchen, die Katzenaugen oder die Schnurrhaare.

Detailaufnahmen sind häufig besonders eindrucksvoll.

Möchtest du eine Babykatze ablichten? Ihre Winzigkeit und Niedlichkeit kommt besonders gut zur Geltung, wenn du direkt neben ihr beispielsweise eine menschliche Hand oder das Pfötchen einer erwachsenen Katze zeigst.

8. Wähle natürliche Situationen

Wenn deine Katze schläft, nimmt sie die herrlichsten Posen ein. Versuch, genau diese Momente der Verrenkung auf einem Bild einzufangen. Vielleicht „erwischt“ du deinen Stubentiger auch beim Belauern einer Fliege. Oder du siehst dein Kätzchen, wie es mit einer Spielzeugmaus kämpft.

Je natürlicher sich deine Katze verhält, während du Bilder machst, desto echter und schöner werden deine Bilder.

Manches sind Schnappschüsse: Vielleicht drückst du gerade in dem Augenblick den Auslöser, in dem deine Katze herzhaft gähnt und ihr strahlend-weißes Gebiss zeigt.

9. Fotografiere in der bestmöglichen Auflösung

Mach keine Abstriche bei der Bildqualität. Fotografiere so hochauflösend, wie es dein Handy oder deine Kamera hergeben. Das macht es dir später möglich, Ausschnitte zu vergrößern.

10. Mach dich mit den Möglichkeiten der Bildbearbeitung vertraut

Du kannst dein Foto am Computer nachbearbeiten. Ideal sind dazu Programme wie Photoshop.

  • Weißabgleich: Damit entfernst du Farbstiche und Grauschleier.
  • Tonwertkorrektur: Sie verbessert zu helle und zu dunkle Bilder. Du kannst diese Korrektur manuell oder automatisch vornehmen.
  • Schärfe: Manchmal lassen sich die Katzenaugen durch gezieltes Nachschärfen betonen. Aber Achtung: Zuviel wirkt übertrieben und unnatürlich.
  • Unschärfe: Den Hintergrund kannst du auch am PC im Nachhinein unscharf machen, um dein Hauptmotiv in Szene zu setzen.
  • Stempelfunktion: Damit entfernst du Flecken oder unerwünschte Bild-Bestandteile.
  • Ausschneiden: Vielleicht möchtest du das Bild später zurechtschneiden.
  • Schwarzweiß: Stilvoller als Farbaufnahmen sind Fotos in schwarz-weiß. Nach der Bildbearbeitung kannst du aus deinem Farbfoto eine Schwarz-Weiß-Aufnahme machen.
  • Kontraste: Damit erhöhst du die Farbkontraste.
  • Rauschreduzierung: Dein Bild ist verpixelt? Mit der Rauchreduzierung lässt sich das möglicherweise verbessern.

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