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Der Aujeszky Virus

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Auch, wenn der Aujeszky Virus in Deutschland als ausgerottet gilt und es schon lange keinen Befall mehr in den Schweinemastbetrieben der Republik gab, ist nach wie vor Vorsicht angesagt. Für Hunde ist der Aujeszky Virus nämlich äußerst gefährlich. Dies liegt daran, dass eine Infektion mit dem Aujeszky Virus beim Hund immer tödlich endet. Alles, was du als Hundehalter über den Virus wissen musst, erfährst du in diesem Artikel.
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Inhalt
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    So überträgt sich der Aujeszky Virus auf Hunde

    Zu einer Infektion mit dem Aujeszky Virus kommt es in der Regel, wenn Hunde rohes, kontaminiertes Schweinefleisch zu fressen bekommen.

    Als besonders gefährdet gelten allerdings auch nicht Familienhunde, sondern Jagdhunde, die bei der Jagd auf Wildschweine zum Einsatz kommen.

    Wildschweine gelten als Hauptwirt des Virus. Hunde können sich unter anderem dann infizieren, wenn sie mit den Sekreten eines erlegten oder angeschossenen Wildschweines in Kontakt kommen.

    Doch Speichelspuren auf dem Boden können ausreichen, damit es zu einer Übertragung kommt, da der Virus relativ robust ist und für einen begrenzten Zeitraum auch außerhalb des Wirts überleben kann.

    Die Symptome der Aujeszkyschen Krankheit

    Im unwahrscheinlichen Fall einer Infektion treten die ersten Symptome schon nach ein bis vier Tagen auf.

    Die betroffenen Hunde fangen plötzlich an ihr Futter zu verweigern, werden antriebslos und scheinbar depressiv.

    Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es zu Atemproblemen, erhöhtem Speichelfluss sowie erbrechen.

    Im Endstadium verlieren die Hunde die Kontrolle über Ihren Körper, leiden unter verstärktem Juckreiz und werden bewusstlos.

    Da es keine Behandlungsmöglichkeit gibt werden Hunde, die an der Aujeszkyschen Krankheit erkrankt sind in der Regel eingeschläfert, um nicht unnötig leiden zu müssen.

    In einigen, wenigen Fällen tritt der Tod auch plötzlich und ohne erkennbare Symptome ein.

    Warum gibt es keine Impfung?

    Da die Aujeszkysche Krankheit sehr selten ist und nur äußerst wenige Hunde davon betroffen sind, hat sich bis heute kein Pharmaunternehmen gefunden, dass bereit wäre ein teures Forschungsprogramm für die Entwicklung eines Impfschutzes zu finanzieren.

    So lässt sich eine Ansteckung verhindern

    Um eine Ansteckung zu verhindern, solltest du deinem Hund in erster Linie kein rohes Schweinefleisch verfüttern.

    Um möglicherweise vorhandene Viren abzutöten genügt es das Fleisch für mindestens acht Minuten bei 80 zu kochen oder zu braten bis es durch ist.

    Wenn du deinen Hund jagdlich führst, solltest du den Kontakt mit Schwarzwild auf ein absolutes Minimum reduzieren und dafür sorgen, dass dein Vierbeiner entsprechenden Abstand hält.

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