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Katzen kastrieren lassen

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Jede Kastration hilft dabei, das Katzenelend zu verringern. Das Leben auf der Straße ist hart und gefährlich. Doch nicht nur für Freigänger ist eine Kastration sinnvoll. Davon profitieren auch weibliche und männliche Hauskatzen. Warum du deine Katze auf jeden Fall kastrieren lassen solltest, erfährst du hier.
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Inhalt
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    Vermutlich liebst du deine Fellnasen über alles. Damit sie ein langes, gutes Leben mit dir genießen können, ist eine Kastration wichtig. Im ersten Moment denkst du vielleicht nur daran, dass sich kastrierte Katzen nicht mehr unkontrolliert vermehren. Aber eine Kastration bringt zusätzliche zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich.

    9 Vorteile: Warum an einer Kastration kein Weg vorbeiführt

    Kastrierte Katzen haben eine doppelte so hohe Lebenserwartung wie unkastrierte. Damit legst du einen wichtigen Grundstein für ein langes, glückliches Leben.

    Eine Kastration bedeutet:

    1. Es gibt keine Babys, für die niemand Verantwortung übernehmen möchte.
    2. Weibliche Katzen werden nicht rollig oder dauerrollig.
    3. Bei Kätzinnen sinkt das Risiko von hormonellen Erkrankungen wie Tumoren, Zysten und Gebärmutter-Entzündungen.
    4. Bei Katern verringert sich das Risiko von Prostatakrebs.
    5. Katzen und Kater setzen keine übelriechenden Markierungen im Haus. (Ja, auch Katzenmädchen markieren!)
    6. Die Bindung an den Menschen ist stärker bei kastrierten Fellnasen.
    7. Männliche Katzen liefern sich weniger Konkurrenz- und Revierkämpfe.
    8. Die Katzen streunen weniger herum. Dadurch sinkt das Unfallrisiko. (Auf Partnersuche werden Katzen häufig in schwere Verkehrsunfälle verwickelt.)
    9. Die Gefahr von lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten wie FIV (Katzen-AIDS) und FeLV (Leukose) sinkt. Diese werden beim Deckakt, aber auch durch blutige Wunden übertragen.

    Wann ist meine Katze geschlechtsreif?

    Weibliche Katzen sind durchschnittlich mit sieben bis acht Monaten geschlechtsreif, Kater mit acht bis zehn Monaten. Bei langhaarigen Rassekatzen kann es bis zu 21 Monate dauern, bis sie die Geschlechtsreife erreichen.

    Sprich mit deinem Tierarzt, falls du eine langhaarige Rassekatze kastrieren lassen möchtest. Er hilft dir dabei, den richtigen Zeitpunkt zu wählen.

    Wie merke ich, dass meine Katze rollig ist?

    Das kannst du nicht verfehlen. Rollige Katzen sind unruhig. Sie fressen wenig. Ihre charakteristischen Laute klingen klagend, tief und dumpf. Außerdem rollen sie sich über den Boden. 

    Wenn kein Deckakt stattfindet, endet die Rolligkeit meistens nach ein paar Tagen. Aber sie beginnt nach rund drei Wochen erneut.

    Von Oktober bis Dezember wird eine Katze, die draußen lebt, nicht rollig. Wohnungskatzen kennen häufig keine solche Zykluspause. Das ist dem Kunstlicht zu verdanken. Ohne Kastration kann daraus eine Dauerrolligkeit entstehen. Für deine Katze ist das ein überaus belastender Zustand. Sie verliert Gewicht, wirkt ausgezehrt und quält sich.

    Dadurch steigt außerdem die Gefahr, dass deine Fellnase Tumore oder eine Gebärmutterentzündung bekommt.

    Das kannst du durch eine frühzeitige Kastration verhindern.

    Wie merke ich, dass mein Kater geschlechtsreif ist?

    Möglicherweise erwischst du deinen Kater dabei, wie er das Sofa oder dein Bett in der Wohnung markiert. Oder er versucht, Katzen und Kater in deinem Haushalt zu decken. Das passiert auch, wenn es sich um ältere, kastrierte Tiere handelt.

    Manchmal zeigen geschlechtsreife Kater sich auch ungewohnt dominant oder sogar aggressiv gegenüber ihren Menschen.

    Falls dein Kater ungesicherten Freigang hat, wird er vielleicht in Kämpfe mit Artgenossen verwickelt und kehrt verletzt nach Hause zurück.

    Lass es dazu bitte nicht kommen.

    Letztendlich ist das Lebensalter ein guter Indikator: Im Alter von sechs bis sieben Monaten kannst du deine Katze und deinen Kater in den meisten Fällen unbesorgt kastrieren lassen.

    Hinweis: Eine Katze muss nicht rollig gewesen sein, damit sie kastriert werden kann. Den Eingriff kannst du bereits vorher durchführen lassen.

    Was ist der Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation?

    Manche Tierhalter denken, männliche Tiere werden kastriert und weibliche sterilisiert.

    Allerdings hängt die Art des chirurgischen Eingriffs nicht vom Geschlecht ab. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Maßnahmen:

    • Kastration: Der Tierarzt entfernt die Eierstöcke bei der weiblichen und die Hoden bei der männlichen Katze.
    • Sterilisation: Der Tierarzt verschließt, durchtrennt oder entfernt die Samenleiter (bei Katern) und die Eileiter (bei der Katze).

    Nach einer Sterilisation sind Katzen und Kater zwar unfruchtbar. Aber ihr Geschlechtszyklus bleibt bestehen. Auch das typische Verhalten bleibt vollständig erhalten. Darum werden sowohl weibliche als auch männliche Tiere kastriert.

    Katze liegt auf dem Rücken ausgebreitet auf dem OP-Tisch - bereit für die Kastration.

    Wie bereite ich meine Katze auf die Kastration vor?

    Rund neun Stunden vor dem Eingriff sollte deine Katze nichts fressen. Die Operation passiert unter Vollnarkose. Befindet sich Nahrung im Verdauungstrakt, kommt es zum Erbrechen und es besteht Erstickungsgefahr. Darum muss deine Katze auf jeden Fall nüchtern sein.

    Vor der Narkose untersucht der Tierarzt deine Katze.

    Achte darauf, dass deine Fellnase gesund und fit ist: Sie sollte nicht erkältet sein und auch keinen Durchfall haben. Sonst ist es besser, den Eingriff noch einmal zu verschieben.

    Das gilt auch, wenn deine Katze gerade rollig ist. Dann sind ihre Eierstöcke besonders stark durchblutet. Das kann zu Komplikationen führen.

    Die Kastration bedeutet in jedem Fall Stress für deinen kleinen Tiger. Vermeide darum unbedingt zusätzliche Komplikationen.

    Vor der OP bekommt deine Katze Salbe in die Augen, damit diese nicht austrocknen.

    Wie kann ich meine Katze nach der Kastration unterstützen?

    Der Tierarzt entlässt deine Fellnase in der Regel erst nach Hause, wenn er sicher ist, dass sie den Eingriff gut überstanden hat. Bringe sie in einen ruhigen, warmen Raum. Stress und Hektik sowie andere Haustiere solltest du von ihr fernhalten, bis sie wieder vollständig wach ist und sich erholt hat.

    Meistens legen Tierärzte weiblichen Katzen einen Trichter an. Bring als Alternative einen passenden (!) Body mit, den sie stattdessen tragen kann.

    Wenn deine Katze komplett aus der Narkose erwacht ist, kannst du ihr etwas zu trinken und zu essen anbieten.

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