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Vermutlich liebst du deine Fellnasen über alles. Damit sie ein langes, gutes Leben mit dir genießen können, ist eine Kastration wichtig. Im ersten Moment denkst du vielleicht nur daran, dass sich kastrierte Katzen nicht mehr unkontrolliert vermehren. Aber eine Kastration bringt zusätzliche zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich.
Kastrierte Katzen haben eine doppelte so hohe Lebenserwartung wie unkastrierte. Damit legst du einen wichtigen Grundstein für ein langes, glückliches Leben.
Eine Kastration bedeutet:
Weibliche Katzen sind durchschnittlich mit sieben bis acht Monaten geschlechtsreif, Kater mit acht bis zehn Monaten. Bei langhaarigen Rassekatzen kann es bis zu 21 Monate dauern, bis sie die Geschlechtsreife erreichen.
Sprich mit deinem Tierarzt, falls du eine langhaarige Rassekatze kastrieren lassen möchtest. Er hilft dir dabei, den richtigen Zeitpunkt zu wählen.
Das kannst du nicht verfehlen. Rollige Katzen sind unruhig. Sie fressen wenig. Ihre charakteristischen Laute klingen klagend, tief und dumpf. Außerdem rollen sie sich über den Boden.
Wenn kein Deckakt stattfindet, endet die Rolligkeit meistens nach ein paar Tagen. Aber sie beginnt nach rund drei Wochen erneut.
Von Oktober bis Dezember wird eine Katze, die draußen lebt, nicht rollig. Wohnungskatzen kennen häufig keine solche Zykluspause. Das ist dem Kunstlicht zu verdanken. Ohne Kastration kann daraus eine Dauerrolligkeit entstehen. Für deine Katze ist das ein überaus belastender Zustand. Sie verliert Gewicht, wirkt ausgezehrt und quält sich.
Dadurch steigt außerdem die Gefahr, dass deine Fellnase Tumore oder eine Gebärmutterentzündung bekommt.
Das kannst du durch eine frühzeitige Kastration verhindern.
Möglicherweise erwischst du deinen Kater dabei, wie er das Sofa oder dein Bett in der Wohnung markiert. Oder er versucht, Katzen und Kater in deinem Haushalt zu decken. Das passiert auch, wenn es sich um ältere, kastrierte Tiere handelt.
Manchmal zeigen geschlechtsreife Kater sich auch ungewohnt dominant oder sogar aggressiv gegenüber ihren Menschen.
Falls dein Kater ungesicherten Freigang hat, wird er vielleicht in Kämpfe mit Artgenossen verwickelt und kehrt verletzt nach Hause zurück.
Lass es dazu bitte nicht kommen.
Letztendlich ist das Lebensalter ein guter Indikator: Im Alter von sechs bis sieben Monaten kannst du deine Katze und deinen Kater in den meisten Fällen unbesorgt kastrieren lassen.
Hinweis: Eine Katze muss nicht rollig gewesen sein, damit sie kastriert werden kann. Den Eingriff kannst du bereits vorher durchführen lassen.
Manche Tierhalter denken, männliche Tiere werden kastriert und weibliche sterilisiert.
Allerdings hängt die Art des chirurgischen Eingriffs nicht vom Geschlecht ab. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Maßnahmen:
Nach einer Sterilisation sind Katzen und Kater zwar unfruchtbar. Aber ihr Geschlechtszyklus bleibt bestehen. Auch das typische Verhalten bleibt vollständig erhalten. Darum werden sowohl weibliche als auch männliche Tiere kastriert.
Rund neun Stunden vor dem Eingriff sollte deine Katze nichts fressen. Die Operation passiert unter Vollnarkose. Befindet sich Nahrung im Verdauungstrakt, kommt es zum Erbrechen und es besteht Erstickungsgefahr. Darum muss deine Katze auf jeden Fall nüchtern sein.
Vor der Narkose untersucht der Tierarzt deine Katze.
Achte darauf, dass deine Fellnase gesund und fit ist: Sie sollte nicht erkältet sein und auch keinen Durchfall haben. Sonst ist es besser, den Eingriff noch einmal zu verschieben.
Das gilt auch, wenn deine Katze gerade rollig ist. Dann sind ihre Eierstöcke besonders stark durchblutet. Das kann zu Komplikationen führen.
Die Kastration bedeutet in jedem Fall Stress für deinen kleinen Tiger. Vermeide darum unbedingt zusätzliche Komplikationen.
Vor der OP bekommt deine Katze Salbe in die Augen, damit diese nicht austrocknen.
Der Tierarzt entlässt deine Fellnase in der Regel erst nach Hause, wenn er sicher ist, dass sie den Eingriff gut überstanden hat. Bringe sie in einen ruhigen, warmen Raum. Stress und Hektik sowie andere Haustiere solltest du von ihr fernhalten, bis sie wieder vollständig wach ist und sich erholt hat.
Meistens legen Tierärzte weiblichen Katzen einen Trichter an. Bring als Alternative einen passenden (!) Body mit, den sie stattdessen tragen kann.
Wenn deine Katze komplett aus der Narkose erwacht ist, kannst du ihr etwas zu trinken und zu essen anbieten.
Haustiere begleiten unsere Chefredakteurin Christina, seit Kindertagen. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Haltung von Hunden und diversen Kleintieren hat sie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer tierischen Lieblinge entwickelt und teilt dieses Wissen nun auf Petlindo.
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