Ernährung

Hunde richtig füttern - Das kleine 1x1 der Hundeernährung

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Richtig füttern – ein häufiges Diskussionsthema unter Hundehaltern. Doch auch hier gilt: Nicht jeder Hund ist wie der andere. Wir verraten dir alles Wichtige rund um die Hundeernährung: Welche Futtersorten es gibt, wie viel du füttern musst und was für deinen Hund gesund ist.

Drei Regeln für die Ernährung deines Hundes

Drei Hunde fressen Trockenfutter vom Boden

Verschiedene Rassen, unterschiedliche Bedürfnisse

Auch die Rasse deines Hundes spielt unter Umständen eine Rolle. Hast du einen eher kleinen aber aufgeweckten Yorkie oder ein Schwergewicht, wie etwa einen Bernhardiner? Dann unterscheiden sich Fressverhalten und Ansprüche ans Futter deutlich. 

Im Futtermittelhandel findest du daher entsprechend sortierte Futtersorten für kleine Rassen, große Hunde oder Tiere mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Das richtige Futter für Welpen und Junghunde

Muttermilch ist das Lebenselixier des Welpen, bis er nach den ersten etwa vier Wochen langsam beginnt, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Diese Muttermilch steckt, einfach ausgedrückt, voller Energie, die nicht nur das Wachstum, sondern auch das Immunsystem des Welpen unterstützt.

Nach diesen wichtigen Wochen wird die Nahrung langsam auf spezielles Welpenfutter umgestellt, das ebenfalls einen hohen Energiewert hat und ein gesundes Heranwachsen unterstützt. Dazu enthält das Futter vor allem viel Kalzium und Eiweiß.

Kleiner schokofarbiger Labradorwelpe frisst Tockenfutter vom Boden.

Mit etwa fünf bis sechs Monaten solltest du über die Umstellung des Futters nachdenken. Insbesondere bei großen Rassen sollte diese Umstellung nicht zu spät erfolgen. Die hochwertigen Energieträger führen häufig dazu, dass die Hunde regelrechte Wachstumsschübe durchleben und quasi zu schnell wachsen. Dies wiederum kann sich negativ auf die Knochen- und Knorpelbildung auswirken. 

Gelenke und Knochen können mit diesem rasanten Wachstum kaum Schritt halten, was zu Haltungsschäden und Gelenkproblemen führen kann. Dementsprechend sollte rechtzeitig auf ein spezielles Junghundefutter oder direkt auf ein Adult-Futter umgestellt werden. 

Sollte deine Wahl auf ein Junghundefutter fallen, sollte die Umstellung auf ein Adult-Futter rechtzeitig erfolgen. Bei kleinen Rassen ist das Höhenwachstum etwa mit 10 bis 12 Monaten abgeschlossen. Große Rassen sollten etwa mit 15 bis 18 Monaten umgestellt werden.

Ein Golden Retriever hat einen Kausnack zwischen den Pfoten und leckt daran.

Ältere Hunde haben besondere Bedürfnisse

Der Energiebedarf eines älteren Hundes sinkt mit der Zeit. Der Körperfettanteil nimmt zu, während die Muskelmasse abnimmt. Hundefutter für Senioren passt sich dem an und enthält dementsprechend meist einen geringeren Fettgehalt. Ansonsten verändert sich der Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen jedoch kaum. Daher solltest du darauf achten, dass das Futter trotzdem dementsprechend nährstoffhaltig ist. Gegebenenfalls bieten sich hier jedoch auch spezielle Ernährungsergänzungsmittel in Form von Pulvern oder Ölen an, die im Einzelfall zugefüttert werden können, um mögliche Defizite auszugleichen.

Kranke Hunde benötigen häufig besonderes Futter

Leidet dein Hund an einer chronischen Erkrankung, ist es wie beim Menschen: Stimmt die Ernährung nicht, kann das die Erkrankung negativ beeinflussen. Generell solltest du daher mit deinem Tierarzt über die ideale Ernährung sprechen und dir gegebenenfalls eine Futtersorte empfehlen lassen. Auch Futtermittelallergien beim Hund sind nicht selten. Hier sollte zügig herausgefunden werden, welche Inhaltsstoffe deinem Hund zu schaffen machen, um ein entsprechendes Futter zu finden.

In jedem Fall sollte die Ernährung eines kranken Hundes mit dem Tierarzt besprochen werden. Dieser kann genau Auskunft darüber geben, welche Faktoren bei der jeweiligen Erkrankung wichtig sind und wie du deinen Hund mit einer entsprechend angepassten Ernährung unterstützt.

Rund um die Ernährung deines Hundes

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